Religionskritik

Joaquin

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Der Pädagoge Philipp Möller, kritisiert die Religionen und die Kirchen. Auch die christlichen, bzw. das Christentum.

Am 24. März fand in der Villa Elisabeth in Berlin die erste Veranstaltung von Disput\Berlin! statt. Die These des Abends war »Ohne Religion wäre die Welt besser dran«
 

Lucas

Aktives Mitglied
Normalerweise sind wir einfach nur Menschen.
Auf dieser Ebene sollten wir uns bgegnen.
Wer z.B. als Christ auftritt führt eine Spaltung durch.

Dann auch noch diese religiösen Organisationen.
Da ist man seit Geburt Zwangsmitglied.
Da wird im Religionsunterricht Gehirnwäsche betrieben.
Diese Organisationen führen jeweilig in ihren Land eine gesellschaftliche Gleichschaltung durch.

Das Wesen von Organisationen ist, das sie das tun/sagen/verlangen, was der jeweiligen Organisation nutzt.

Man sollte meiner Meinung nach erst als Volljähriger Mitglied einer solchen Organisation werden dürfen.
Zuvor sollten in Schulen alle relevanten Religionen vorgestellt, jedoch nicht beworben werden.
Kindern weiß machen das die jeweilige Religion das Wahre ist sollte nicht in Schulen gelehrt werden.

Die Organisationen können ihre Geschichten den Erwachsenen erzählen.

Die Welt wäre sicher besser wenn Religion weniger eine Rolle spielen würde.
Wahrscheinlich gäbe es dann mehr Esotherik.
Das ist zwar (meiner Meinung nach) der selbe Mist, aber der ist nicht so gefährlich.
 

Sonnenschein

Moderator
Teammitglied
Normalerweise sind wir einfach nur Menschen.
Auf dieser Ebene sollten wir uns begegnen.
Wer z.B. als Christ auftritt, führt eine Spaltung durch.

Dann auch noch diese religiösen Organisationen.
Da ist man seit Geburt Zwangsmitglied.
Da wird im Religionsunterricht Gehirnwäsche betrieben.
Diese Organisationen führen jeweilig in ihren Land eine gesellschaftliche Gleichschaltung durch.

Das Wesen von Organisationen ist, das sie das tun/sagen/verlangen, was der jeweiligen Organisation nutzt.

Man sollte meiner Meinung nach erst als Volljähriger Mitglied einer solchen Organisation werden dürfen.
Zuvor sollten in Schulen alle relevanten Religionen vorgestellt, jedoch nicht beworben werden.
Kindern weiß machen das die jeweilige Religion das Wahre ist sollte nicht in Schulen gelehrt werden.

Die Organisationen können ihre Geschichten den Erwachsenen erzählen.

Die Welt wäre sicher besser wenn Religion weniger eine Rolle spielen würde.
Wahrscheinlich gäbe es dann mehr Esotherik.
Das ist zwar (meiner Meinung nach) der selbe Mist, aber der ist nicht so gefährlich.
Da stimmt schon gar nicht!
Da bin ich einer anderer Meinung.
Das was du beschreibst, ist vielleicht die Sekte von Scientology, aber nicht die Christen Religion- Christentum.
Der Kern des christlichen Glaubens stammt aus dem Judentum.

Christ ist nicht gleich Christ.
Wie in jeder anderen großen Religion gibt es auch im Christentum viele Strömungen und Glaubensrichtungen.
Die größten konfessionellen Gruppen sind die römisch-katholischen, protestantischen und orthodoxen Christen.

Ich bin ein Christ und niemand hat mich dazu gezwungen.
Niemand hat von mir etwas verlangt!
Niemand hat mich beworben, um Christ zu sein.
Ich bin kein Zwangsmitglied.
Ich bekam keine Gehirnwäsche im Religionsunterricht!
Ich habe in Polen keine Kirchensteuer bezahlt
und ich trete hier in Deutschland nicht aus der Kirche aus, nur weil ich die Kirchensteuer bezahle.


Ohne Religion und ohne an etwas zu glauben, kann ich mir meine Welt nicht vorstellen.

1.Glauben oder nicht glauben?
2.Tut es mir gut und tut es der Menschheit gut,
daran zu glauben?
Ich denke, ja!

Würden die Menschen nach den Grundsätzen von Jesus leben, hätten wir eine bessere Welt.
Ganz gleich, ob es einen Gott oder ein Jenseits gibt oder nicht.

Wenn Religion weniger eine Rolle spielen würde, wäre die Welt nicht besser, sondern schlimmer.
Auf der Welt wäre Sodom und Gomorra.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Kritik an den Religionen.

Aber, mir sind tolerante, gottgläubige Kirchgänger immer noch sympathischer als intolerante, atheistische Fanatiker.

An irgendetwas glauben alle;)Der Mensch glaubt, weil er gar nicht anders kann, als zu glauben. Der Mensch ist von Natur aus religiös.

Ich war in meinem Leben schon oft in schwierigen Situationen in denen mir mein Glaube an Gott Trost und Kraft gab. Wenn man Gott in sein Herz lässt ist man einfach nie allein und dieses Gefühl ist schön.

3.Eine Welt ohne Religion?
Ok, eine Welt ohne Götterglauben kann ich mir auch ohne größere Probleme vorstellen.

Ganz ohne Glauben, eher nein.


Ich bin der Meinung, dass jede Religion ein Recht darauf hat existieren zu dürfen und jeder seine Religion so "ausleben" darf, wie er es für richtig hält, solange das nicht gegen Gesetze verstößt.

LG Sonnenschein
 
Zuletzt bearbeitet:

Lucas

Aktives Mitglied
Da stimmt schon gar nicht!
Da bin ich anderer Meinung.
Das was du beschreibst, ist vielleicht die Sekte von Scientology, aber nicht die Christen Religion- Christentum.
Der Kern des christlichen Glaubens stammt aus dem Judentum.

Christ ist nicht gleich Christ.
Wie in jeder anderen großen Religion gibt es auch im Christentum viele Strömungen und Glaubensrichtungen.
Die größten konfessionellen Gruppen sind die römisch-katholischen, protestantischen und orthodoxen Christen.
Wie speziell man als Christ jetzt auftritt, kommt auf die Situation an.
(Bezogen auf "Christ ist nicht gleich Christ")
Wenn man gegenüber einem Nicht-Christen als Christ auftritt begeht man eine Spaltung.
Ich stehe ja auch nicht in der Warteschlange vor der Supermarktkasse als Deutscher
neben einem Türken, sondern als Mensch neben einem Menschen.
Wenn ich mich als Deutsche dort anstelle begehe ich eine Spaltung.

Ich bin ein Christ und niemand hat mich dazu gezwungen.
Niemand hat von mir etwas verlangt!
Niemand hat mich beworben, um Christ zu sein.
Ich bin kein Zwangsmitglied.
Ich bekam keine Gehirnwäsche im Religionsunterricht!
Ein paar Tage nach meiner Geburt wurde ich evangelisch getauft.
Sofort nach der Einschulung besuchte ich den evangelischen Religionsunterricht.
Ab da wurden mir immer mal wieder grauenvolle Geschichten aus dem Alten Testament erzählt.

Ein Schwerpunkt des Unterrichtsstoffes war die Geschichte des jüdischen Volkes.
Hier besonders Moses Auszug aus Ägypten (mit Sinai)
und Josuas Eroberung des "Heiligen Landes".

Um so mehr ich über das nachdenke was mir damals gelernt worden ist,
um so schwerverdaulicher wird das bei mir.
(Früher habe ich das einfach so aufgenommen etwa wie den Lenstoff in Biologie)

Ich will hier nicht Moses oder Josua kritisieren weil sie Leid und Tod über andere Völker gebracht haben,
so was haben germanische Völker auch gemacht wie sie auf Wanderschaft waren.
Es ist eben früher so gewesen, wenn ein Volk anderswo durchzieht, die plündern und töten.
Mir wurde das aber so gelernt, daß Gott gesagt hat wo die Isrealiten hin sollen,
und Gott es damit begründet hat das das Leute sind, die Götzen opfern und diese verehren und sonstig schlecht sind.
Das alles in stark verallgemeinernder Form.

Ich bin Heute so schlau zu wissen das man an starken Verallgemeinerungen erkennt wie falsch etwas ist.
Wie kann man ganze Völker als schlecht, böse, vertreibungswert, ....., definieren?
All die Menschen, vom Kleinkind bis zum Greis, sind das ausschließlich üble Menschen,
die es nicht wert sind eine Heimat zu haben?
Das Alte Testament scheint ja keine Probleme damit zu haben, Feindbilder zu entwickeln.
Man kann der Auffassung sein solch ein Denken wäre legitim weil dort steht das Gott das so sieht.

Zum Glück habe ich mich von solch einer Denkweise nicht anstecken lassen.
Bei mir gibt es keine gruppenbezogene Menschenverachtung.
Ich kenne aber doch viele Leute die in solchen Verallgemeinerungen denken.
Da hat der Religionsunterricht seinen Anteil gehabt, an solch einen Denken.

Wie man aber mal mit mehr Druck versucht hat, religiösen Lernstoff in mir zu implantieren,
das war die Zeit bevor ich konfirmiert wurde.
Diese von Luther verfaßten Glaubensbekenntnisse. "Ich glaube das mich Gott geschaffen hat" etc.
Die haben da richtig Streß gemacht.
Das wurde in Form von einer Prüfung in der Kirche gemacht,
vor Verwanten, man muße auswendig gelerntes vortragen (also jeder nur ein Stück)
wobei wir nicht wußten welcher genaue Text gefragt wird, und es war viel Text.
"Ihr wollt euch doch nicht blamieren" hörten wir vorab im Religionsunterricht.
Also lernt alles auswendig so das ihr später nicht dumm da steht.

Ohne Religion und ohne an etwas zu glauben, kann ich mir meine Welt nicht vorstellen.

1.Glauben oder nicht glauben?
2.Tut es mir gut und tut es der Menschheit gut,
daran zu glauben?
Ich denke, ja!
Man kann sich ja als Erwachsener Geschichten anhören und seine Schlüsse draus ziehen.
Die organisierte Religion will aber das man einen Sprung macht.
Und den schon als Kind.
"Sag ja, ich glaube, und du wirst errettet werden"

Ich bin der Meinung, dass jede Religion ein Recht darauf hat existieren zu dürfen und jeder seine Religion so "ausleben" darf, wie er es für richtig hält, solange das nicht gegen Gesetze verstößt.
Man wird durch das geprägt was man als Kind und Jugendlicher erlebt.
Es gelingt einen nicht immer, oder nicht immer gut, sich wieder zurecht zu biegen,
nachdem einem andere verbogen haben.

Wir sind als Kinder keine freien Menschen die sich für etwas entscheiden können.
Religion muß stark kontrolliert werden.
Viele Inhalte "Heiliger Schriften" sind schädlich.
Das glauben an niedergeschriebene Texte verhindert oft eine eigene spirituelle Entwicklung.
 

Sonnenschein

Moderator
Teammitglied
Ich bin eine Einwanderin aus Polen.
Ich denke heute leben hier etwa 4,5 Millionen Aussiedler.
Ein großer Teil von ihnen ist in den 80er nach Deutschland gekommen. Zu dieser Gruppe gehöre auch ich.
Ich bin mit meinen 3 Jährigen Sohn und meinem zwei älteren Brüdern von Polen nach Deutschland übergesiedelt.

Ich erhielt hier unproblematisch und in relativ kurzer Zeit einen deutschen Personalausweis -Pass.

Ich hatte die Möglichkeit, an Integration und Deutschkursen teilzunehmen, sowie von einer breiten Palette sonstiger Unterstützungen.
Von der deutsche Behörde wurden wir nicht als Migranten behandelt, sondern als Deutsche, die in die alte Heimat zurückgekehrt sind.
Ich durfte wählen gehen.


Wenn man aber als Mensch mit polnischer Abstammung lebt im anderen Land, ist das völlig anders.

Dort kennt jeder die Vorurteile gegenüber Polen und man wird als "Pole" abgestempelt und nicht selten als "Polacke"Diebe.. beschimpft.
Man wird von Anfang mit der gesellschaftlichen und staatlichen Diskriminierung konfrontiert.
das Klischee über Polen und klauen.
Leider führt das Fehlverhalten einiger weniger immer dazu, dass dieses Klischee auf sämtliche Landsleute übertragen wird.

Das ist nicht nur bei den Polen so.
Nicht jeder Engländer ist ein Hooligan, nicht jeder Deutsche ein Ballermann und nicht jeder Russe ein Säufer.
Und natürlich ist auch nicht jeder Pole ein Dieb.

Religion spielte für mich eine besonders große Rolle, mit dem Zusammenspiel von Migration und religiös organisierter Integration.
Ich stehe zu meiner Herkunft und bin stolz darauf.


Ich denke,ich bin gut in die deutsche Gesellschaft integriert.

Religion ist meines Erachtens gleichzusetzen mit dem Wort "Hoffnung".
Religion ist mehr als Moral.
Frieden ohne Religion ist heimatlos.



Es gibt keine besseren oder schlechteren Menschen.
Nur Menschen.
Der Schlüssel ist: Offenheit und Toleranz,allgemein mehr Verständnis

Warum es den Menschen heute
schwer fällt, zu glauben?

Menschen gehen dorthin, wo der Erfolg da ist.
der Erfolg ist nicht bei den Kirchen.


„Erfolg ist keiner der Namen Gottes“.
LG Sonnenschein-Małgosia
 
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Babel

Aktives Mitglied
Wofür ist Religion gut ?
Damit die Gläubiger Angst vor seinem Gott hat, deshalb gehorsam wird, etwas gutes tun wollen, .... ?
Kann man nicht diese auch tun aus Selbstüberzeugung, Motivation, Guten Willen, .... ohne von Gott "gedrängt" zu werden ?
Wann wird der wahre Gott sich endlich den Menschen zeigen, dass ER der wahre und einzige GOTT ist ? :sleep::sleep::sleep::sleep::sleep::sleep::sleep: 7 Tage sind rum.
 

Sonnenschein

Moderator
Teammitglied
Wofür ist Religion gut ?
Damit die Gläubiger Angst vor seinem Gott hat, deshalb gehorsam wird, etwas gutes tun wollen, .... ?
Kann man nicht diese auch tun aus Selbstüberzeugung, Motivation, Guten Willen, .... ohne von Gott "gedrängt" zu werden ?
Wann wird der wahre Gott sich endlich den Menschen zeigen, dass ER der wahre und einzige GOTT ist ? :sleep::sleep::sleep::sleep::sleep::sleep::sleep: 7 Tage sind rum.


Ich habe eine Aufgabe im meinem Leben.

Ich habe keine Angst von Gott.
Ich tue für jemanden was Gutes aus freiem Willen und von ganzem Herzen❤.
Ich freue mich, wenn ich jemanden helfen kann, der die Hilfe braucht.

Meine Mutter sagte zu mir :Wenn Du etwas tust, tu es mit ganzem Herzen.
Wenn Du die Möglichkeit hast, andere glücklich zu machen, dann tu es!
Ich bin, wie ich bin und das ist gut so.

Wer traurig ist, braucht Menschen, die ihm Hoffnung und Zuversicht geben.

Nur durch die Liebe kann Hass überwunden, Feindschaft abgebaut, womöglich sogar Kriege vermieden werden.
Außerdem, der Glaube an Gott (Religion) spendet mir Trost in schwierigen Zeiten und gibt mir Halt.

Einen Sinn oder eine Aufgabe braucht jeder, um glücklich und zufrieden leben zu können.
Wir können uns selbst für etwas engagieren und für andere da zu sein. Und ich tue das sehr gerne.

Ob Religion dabei eine Rolle spielt, muss jeder selbst für sich entscheiden.

Babel@Wann wird der wahre Gott sich endlich den Menschen zeigen, dass ER der wahre und einzige GOTT ist ?

Er ist da,
Gott ist Liebe ❤ Der Herr ist mein Hirte


Liebe Grüße Sonnenschein
❤,҉


 
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Babel

Aktives Mitglied
Im Not denkt, glaubt, und betet jeder zu Gott. Dafür ist Gott gut, ob Wunder geschieht, ob einem geholfen wird oder nicht.
Weil jeder Mensch glauben will, dass nur sein Gott der Wahre sei, herrscht Chaos und Gemetzel in dieser einzigen Welt.
Während der wahre Gott sich nicht verteidigt, indem Er jahrtausende lang nur zuschaut. Wenn Eltern so tun würden, würden sie aber für unchristlich erachtet.
 

Sonnenschein

Moderator
Teammitglied
Ich bin verantwortlich für mein Tun. Ich tue es mit den Augen und dem Herz voll Liebe. Ich denke es ist richtig.
Ich erschaffe mein Leben selbst.Ich glaub immer noch an das Gute im Menschen.

LG Sonnenschein-Małgosia
♫ξ(ړײ)ξ
 
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Lucas

Aktives Mitglied
Worauf baut denn die organisierte Religion?
Sie stellt ein Gottesbild vor, das einem schon in jungen Jahren vermittelt wird,
und all die Erfahrungen die ein Mensch mit anderen Menschen/Wesen/Dingen macht,
werden auf dieses Gottesbild angepaßt.

All die Geschichten die man lernt sollen dann alles über Gott erklären und auch bestätigen.
In Wirklichkeit will die Organisation existieren und stärker werden.
Die Menschen sollen religiöse Bekenntnisse im Sinne der Organisation ablegen.

Wo bleibt da eigentlich die Eigenerfahrung?
Kann eine Organisation oder sonst wer für mich definieren, was Liebe, Freude, etc. ist?
Diese auswendig gelernten Sätze hindern einem daran einen anderen Menschen in aller Tiefe wahrnehmen zu können.

Das Sein muß doch von einem selbst interpretiert werden.
Selbst dann ist die Gefahr groß das man fehlinterpretiert,
weil man diese erlernten Inhalte noch im Kopf hat.

Religion ist gefährlich.
Sie hindert uns daran den wahren Ausdruck des Lebens
(falls es so etwas überhaupt gibt) zu erfassen.
Wir denken in den Mustern die uns als Kind vorgegeben wurden.

Alles was man von Gott denken kann,
das ist Gott ganz und gar nicht.
Was Gott an Sich Selbst ist,
dazu kann niemand kommen
der nicht in ein Licht entrückt wird,
das Gott Selber ist"

Meister Eckhart

„Die Wahrheit ist ein Land ohne vorgegebene Wege“
Krishnamurti

 

Sonnenschein

Moderator
Teammitglied
Wo bleibt da eigentlich die Eigenerfahrung?
Kann eine Organisation oder sonst wer für mich definieren, was Liebe, Freude, etc. ist?
Diese auswendig gelernten Sätze hindern einem daran einen anderen Menschen in aller Tiefe wahrnehmen zu können.

Das Sein muß doch von einem selbst interpretiert werden.
Selbst dann ist die Gefahr groß das man fehlinterpretiert,
weil man diese erlernten Inhalte noch im Kopf hat.

Religion ist gefährlich.
Sie hindert uns daran den wahren Ausdruck des Lebens
(falls es so etwas überhaupt gibt) zu erfassen.
Wir denken in den Mustern die uns als Kind vorgegeben wurden.
Ich bin gläubig, aber ich renne nicht jeden Sonntag zur Kirche.
Wenn ich krank bin, bleibe ich zu hause.




17 Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr.
quelle:1.Korinther 3,16 - Elberfelder Bibel :: BibleServer

Sonntag ist :Gott selbst rufe den Menschen an diesem Tag zur Ruhe auf.


1.Johannes 4,16
15 Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.


16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

17 Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt.


18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus;
denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.
19 Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.

20 Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst
seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht.

21 Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe
3. Mose 19,18
…. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der Herr.

Jesus verbindet diese 2 Gebote in gewisser Weise miteinander und macht damit deutlich, dass das in der Tat höchste und größte Gebot, Gott von ganzem Herzen, ganzer Seele und mit aller Kraft zu lieben, nicht getrennt gesehen werden kann von dem Gebot, den Nächsten zu lieben.
Das, was ich im Moment fühle und empfinde ist meine Wahrheit.

Das worauf ich glaube ist meine eigene Persönliche Sache und meine eigene Erfahrung.
Ich habe selber für mich herausgefunden,was für mich Wichtig ist.
Mein individueller "Sinn des Lebens"

Der Sinn des Lebens liegt darin, dem Leben einem Sinn zu geben!
Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst, das Streben nach Wahrheit.

Säulen des Lebens geben Sinn: Familie, Partnerschaft, Beruf.
Das menschliches Leben und menschliche Gemeinschaft gewachsen ist.
Beitrag zu mehr Fairness, weniger Ungerechtigkeit.
Der Sinn des Lebens ist, Kinder glücklich zu machen.
Mein Leben........In meiner Vorstellung kann ich ES selbst gestalten;

wenn ich im Hier und Jetzt:
ein respektvolles Verhalten jedem Lebewesen, der Natur gegenüber zeige;
das ich Hilfsbedürftigkeit erkenne,meine Freude weitergeben-teilen kann,offen für Veränderungen bin, bereit bin- Mitmenschen zu unterstützen...........
Mein Glaube gibt mir Sicherheit,Kraft..
Das gibt mir Klarheit und Stabilität.

Meiner Meinung nach, wir sollen anfangen wirklich zu leben und nicht nur zu existieren und uns auf die Dinge zu konzentrieren die wichtig sind.

Ob wir glücklich sind, hängt von uns selbst ab, es hängt wirklich ganz alleine davon ab
Mein Lebenssinn ist nicht Karriere, ist nicht Reichtum

Ich versuche andere Menschen Glücklich zu machen:)
Je größer mein Einsatz, desto größer meine Freude.


Schon Friedrich Nietzsche wusste:
„Schön ist es miteinander zu schweigen, schöner ist es miteinander
zu lachen.“
Ich habe keine Angst laut zu sagen;dass ich Christ bin.


Es geht darum, dass du:

-in allem was du tust immer zu 100% du bist – in dem, was du tust und sagst.
-dich selbst besser kennenlernst um zu wissen, wer du wirklich bist
-deine Werte kennst und sie ohne Einschränkung auslebst
-deinen Leidenschaften nachgehst
-dein Geld mit etwas verdienst, das dich erfüllt
-deine Mission im Leben kennst und lebst
-stolz darauf bist, so zu sein wie du bist

-Dinge tust, die dir gut tun und die dich glücklich machen – egal, was andere Leute, Freunde oder Familie darüber denken und ohne dich dafür schuldig zu fühlen

-du deine Stärken kennst und deine Schwächen akzeptierst
- ehrlich bist – zu dir und anderen Menschen
-sagst, wie du dich fühlst und dich damit offen und verletzlich machst
-deine tiefsten Träume als Möglichkeiten siehst und nicht nur als unrealistische Fantasien

Deine Wahrheit zu leben bedeutet, dass du, deine Gedanken, deine Taten, deine Wünsche und deine Worte in Harmonie miteinander sind.
Wenn du deine Wahrheit lebst, dann fühlst du dich jeden Tag leidenschaftlich, enthusiastisch und erfüllt.



Wo ist Gott?
Fünf Auslegungen des Jesuswortes: „Das Reich Gottes ist in Eurer Mitte“. Lukas 17,21


„Das Reich Gottes ist in euch“

Lk 17,21 Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es!, oder: Dort ist es!
Denn: Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch.
1. Johannes 4,20.21
Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und haßt seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht?
Und dies Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe
Matthäus 7,12
Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten
Gott ist in unserem Innern. Gott ist in unserem Handeln und in unserer Gemeinschaft.

Die christliche Kirche wird bezeichnet als eine Gemeinschaft.
Ist keiner Organisation!
Gott ist in unserer Gemeinschaft, sagt das Bekenntnis.
Glauben ist eine Mischung aus Vertrauen und Kennen, aus dem sich einlassen auf etwas unbekanntes und gleichzeitig das Wissen um das, worauf ich mich einlasse.

Glauben ist aber nicht das Gegenteil von Wissen, also nur eine schlichte Vermutung, die wir schnell durch eine andere Vermutung schnell ersetzen könnten, wenn uns irgendetwas anderes plausibler erscheint. Nein, Glaube im christlichen Sinne ist eine Lebensentscheidung.
Worauf gründe ich mein Leben?
Worauf setze ich mein Vertrauen in meinem Leben, was gibt mir wirklich Halt und Perspektive im Leben?

Martin Luther hatte die Worte Jesu ursprünglich so übersetzt: „Das Reich Gottes ist inwendig in euch.“
Das Reich Gottes, es entsteht im Innern des Menschen, vielleicht in dem, was wir Seele nennen oder in unseren Herzen. Ein Gott, der die Herzen der Menschen erobert – und damit die ganze Welt.
quelle:Varer und allmächtig


Hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht,
Wer bin ich?
Was kann ich?
Was will ich?
wofür du in der Welt stehen möchtest?
Was dein Leben ausmachen soll?
Was du leben möchtest?
Was ist Dir wirklich wichtig auf dieser Welt?

Deiner Werte: Dem Leben einen Sinn geben...
Wir können etwas zu unserer Welt beitragen...



Hast du spontan eine Antwort darauf parat?

LG Sonnenschein-Małgosia
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Lucas

Aktives Mitglied
Die christliche Kirche wird bezeichnet als eine Gemeinschaft.
Ist keiner Organisation! Gott ist in unserer Gemeinschaft, sagt das Bekenntnis.
....
Nein, Glaube im christlichen Sinne ist eine Lebensentscheidung.
So wie ich das kenne wird einem das vorgegeben was man glauben soll.
Irgendwie macht dann jeder was Selbstgestricktes daraus.
Manch einer verabschiedet sich ganz.
 

Sonnenschein

Moderator
Teammitglied
So wie ich das kenne wird einem das vorgegeben was man glauben soll.
Irgendwie macht dann jeder was Selbstgestricktes daraus.
Manch einer verabschiedet sich ganz.
Christen werden genauso krank wie Leute, die Jesus nicht nachfolgen.
Wenn ich krank bin, bleibe ich lieber zu hause.
Glauben an Gott, Gott danken, beten kann man auch zu Hause; wenn man sehr Krank ist.

Ich habe keine Angst laut zu sagen, dass ich Christ bin.

Meine Kinder sind mein wahrer Reichtum.
Träume nicht dein leben, sondern lebe deinen Traum!
Der Weg ist das Ziel.
Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein. Soren Kierkegaard
Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden. (John Ruskin)
Ich bin ein Optimist im Leben:)Ich glaube noch an das Gute im Menschen:)

Don't worry be happy



Dir fällt nichts anderes dazu ein ?

LG Sonnenschein-Małgosia
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Sonnenschein

Moderator
Teammitglied
Wie speziell man als Christ jetzt auftritt, kommt auf die Situation an.
(Bezogen auf "Christ ist nicht gleich Christ")
Wenn man gegenüber einem Nicht-Christen als Christ auftritt begeht man eine Spaltung.
Ich stehe ja auch nicht in der Warteschlange vor der Supermarktkasse als Deutscher
neben einem Türken, sondern als Mensch neben einem Menschen.
Wenn ich mich als Deutsche dort anstelle begehe ich eine Spaltung.



Wie man aber mal mit mehr Druck versucht hat, religiösen Lernstoff in mir zu implantieren,
das war die Zeit bevor ich konfirmiert wurde.
Diese von Luther verfaßten Glaubensbekenntnisse. "Ich glaube das mich Gott geschaffen hat" etc.
Die haben da richtig Streß gemacht.
Das wurde in Form von einer Prüfung in der Kirche gemacht,
vor Verwanten, man muße auswendig gelerntes vortragen (also jeder nur ein Stück)
wobei wir nicht wußten welcher genaue Text gefragt wird, und es war viel Text.
"Ihr wollt euch doch nicht blamieren" hörten wir vorab im Religionsunterricht.
Also lernt alles auswendig so das ihr später nicht dumm da steht.


Man kann sich ja als Erwachsener Geschichten anhören und seine Schlüsse draus ziehen.
Die organisierte Religion will aber das man einen Sprung macht.
Und den schon als Kind.
"Sag ja, ich glaube, und du wirst errettet werden"


Man wird durch das geprägt was man als Kind und Jugendlicher erlebt.
Es gelingt einen nicht immer, oder nicht immer gut, sich wieder zurecht zu biegen,
nachdem einem andere verbogen haben.

Wir sind als Kinder keine freien Menschen die sich für etwas entscheiden können.
Religion muß stark kontrolliert werden.
Viele Inhalte "Heiliger Schriften" sind schädlich.
Das glauben an niedergeschriebene Texte verhindert oft eine eigene spirituelle Entwicklung.
Wenn ich stehe als Deutscher in der Warteschlange vor der Supermarktkasse neben einem
Türken, Iraner,Japaner, Afrikaner... ,stehe ich als Mensch neben einen Menschen.

Meine Meinung nach, ich begehe Keine Spaltung.

Das was gerade in der Türkei passiert ist einer Spaltung der Gesellschaft.
Drei Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln leben in Deutschland, nehmen leidenschaftlich Anteil an den politischen Ereignissen in der Türkei, sind gespalten.
Erdogan spaltet die türkische Gesellschaft.

Spaltung ist ein Rechtsbegriff des deutschen Handelsrechts, der dem betriebswirtschaftlichen Tatbestand des Spin out oder Spin off entspricht.
Aufspaltung
Der bisherige Rechtsträger wird aufgelöst. Das Vermögen wird auf andere bestehende Rechtsträger übertragen (Aufspaltung durch Aufnahme) oder es werden neue Rechtsträger gegründet (Aufspaltung zur Neugründung; § 123 Abs. 1 UmwG).

Abspaltung
Lediglich ein oder mehrere Teile, die für sich eine abgrenzbare Einheit bilden (z.B. Teilbetriebe), gehen auf bestehende oder neu zu gründende Rechtsträger über, wobei der ursprüngliche Rechtsträger bestehen bleibt(§ 123 Abs. 2 UmwG).
quelle:Google

Soziale Ungleichheit- Die neue soziale Spaltung.

In Deutschland wächst die Kluft zwischen Reich und Arm. Die Zahl der Armen wächst,
Teile der Mittelschicht stehen vor dem Abstieg - und die Kapital- eigner machen große Gewinne.
"Armut", "Niedrig löhne" und "Managergehälter".

Die zunehmende Armut ist das sichtbarste Zeichen, dass sich die deutsche Gesellschaft spaltet.
Irgendwann verschwindet die Mittelschicht genau so wie in Polen.
Dort gibt es nur Reiche und Arme.


Jeder Mensch unterscheidet sich genetisch sehr viel stärker von seinen Mitmenschen.
Einfach alles an einem Menschen ist einzigartig, deshalb ist jeder Mensch unersetzbar!

Jeder Mensch denkt anders und reagiert in verschiedenen Situationen verschieden!

Jeder Mensch ist einmalig, mit seinen Macken und Besonderheiten.
Die Mischung aus Aussehen, Gefühlen,Charakter, Ansichten, Ideen, Mentalität,Problemen, Vorlieben, Abneigungen, Wünschen, Träumen, Fähigkeiten etc.

Jeder hatte eine andere Kindheit, hat andere Dinge erlebt,gelernt, erfahren hat andere Gedanken/Gefühle/Eindrücke von der Zeit die er bisher erlebt hat.

Das alles formt unsere Persönlichkeit und macht jeden Menschen für sich einzigartig.

Und Gläubige sagen auch, die Seele macht es;).

Schere nicht alle über einen Kamm, sondern akzeptiere und respektiere, dass jeder Mensch anders gestrickt ist und einzigartig ist.
Du bist einzigartig, du hast aber etwas anderes erlebt, als ich.

Ich wurde katholisch erzogen und mein Bruder war auch Messdiener;).

Meine Großeltern waren allerdings sehr gläubig.
Ich denke damals war das noch ein brisanteres Thema als heute.
Ich kenne keinen Fall, wo die Eltern ihr Kind zwingen zur Kirche zu gehen.

Mit 16,17,18 Jahre konnte ich mir selber eine Meinung machen über meiner Religion.

Ich habe mich mit allen Religionen auseinandergesetzt und mich dann für die Katholische Religion entschieden.

Ich habe mich selbst entschieden.
Doch generell lässt sich aus meiner Erfahrung beobachten, dass besonders nach dem man sich von den Eltern mehr und mehr gelöst hat,
bei vielen dann auch der Glaube etwas zurückgeht.

Ich denke, es ist heutzutage viel schwieriger zum Glauben zu finden.
Da hat man soviel zu tun, da verschwendet man wenig Gedanken an Gott.

Wahrscheinlich haben viele Menschen ihr Leben so im Griff, zumindest scheint es so auf den ersten Blick, da ist ein Gott überflüssig geworden.

Es gibt so viele Faktoren, die bei der Entwicklung eines Menschen eine Rolle spielen,
auch oder gerade bei diesen Fragen.
Da finde ich Toleranz in der Familie wichtig.

Ich habe mich in dem, was meine Eltern uns vorgelebt haben als Kind sehr geborgen gefühlt, aber irgendwann war ich auch alt genug mich selber für etwas entschieden und ich bin ganz dankbar für diese Freiheit.

Ich wünsche dir einen schönen Tag und bleib schön Gesund,dann gibts zur Freude stets einen Grund
Pozdrawiam Cię Lucas serdecznie.

lg Sonnenschein
 
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