Nagelpilz: Selbstmedikation, Podologe oder Hautarzt?

Joaquin

Administrator
Teammitglied
Ärzte in Weiß sind in der Regel ja nicht verkehrt, aber auch nicht immer unfehlbar. Zudem kann es je nach Ärztegruppe auch bis zu einige Monate dauern, bis man dann endlich einen Termin bekommt. So kommt es, dass viele sich oft und gern auch mal selbst medizinisch versorgen.

Die Pharmaindustrie zumindest macht kräftig Werbung für ihre Produkte, wie das Canesten Nagelset oder den Ciclopoli Nagellack usw. Sie freut es sicherlich, wenn sie ihre Produkte ohne die Umwege über den Arzt, direkt an den Verbraucher bringen können.

Nur sollte man dies zum Beispiel bei einer Nagelpilzerkrankung wirklich machen? Kann man damit nicht evtl. das vorhandene Problem noch verschärfen, bzw. verschlimmern?

Wäre da nicht ein Podologe besser? Oder ist der Hautarzt hier die Ansprechperson Nr. 1? Immerhin werden da auch gleich Kulturen angelegt um den richtigen Pilz festzustellen um dann die korrekte Arznei anwenden zu können?

Auf der anderen Seite scheinen viele mit den Diagnosen ihrer Hautärzte so ganz und gar nicht zufrieden zu sein, so das sie dann nach jahrelangem Misserfolg und dem daraus resultierendem Frust, eben doch auf die Selbstmedikation zurück greifen.

Daher hängt die Frage nach der Selbstmedikation und Alternativmedizin, wohl auch damit Zusammen, welche Erfahrung der jeweilige Patient zuvor mit seinen Ärzten hatte.
 

kapuzinerkresse

Aktives Mitglied
Eine Freundin von mir hat auch Probleme mit Nagelpilz. Sie hat sich die Präparate angeschaut und war der Meinung, dass die meisten nur irgendwas Saures enthalten würden. Also dachte sie sich, dass sie ihr Glück mal mit dem Betupfen mit Essigessenz versucht. Ich weiß aber nicht, ob verdünnt oder pur. Sie macht damit wohl gute Erfahrungen und hofft, dass der Pilz bald gänzlich rausgewachsen ist.

Wie viel davon Zufall ist oder ob es wirklich funktioniert, kann ich nicht sagen. Ich war von diesem Problem selbst noch nicht betroffen. Als Anlaufstelle würde mir auch am ehesten der Hautarzt einfallen. Es gibt ja, glaube ich, auch verschreibungspflichtige Medikamente, die hartnäckige Pilzerkrankungen von Innen heraus bekämpfen?
 
Oben