Vorstellungsgespräch

hrvatski

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AW: Vorstellungsgespräch

ich bin nicht aus Deutschland. will einfach wissen wie das bei Euch aussieht. ich nehme an, dass wie bei uns in Polen, aber wollte nun noch einige tipps bekommen.
Danke ;)
 

Wolle

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AW: Vorstellungsgespräch

Sei einfach offen und ehrlich. Bekunde Interresse an der Stelle.
Frage selber viel. Kommt natürlich auch immer auf die Arbeit an.
Ein lückenloser Lebenslauf könnte auch wichtig sein.

Viel Erfolg
Wolle :daumenhoch:
 

Panzer

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7 Tipps

Robert Half International, ein weltweit führender Personaldienstleister, hat zu diesem Thema in einer Pressemitteilung sieben Tipps formuliert, die hilfreich sein können:

Vorbereitung ist alles
Informieren Sie sich im Vorfeld umfassend über das Unternehmen, seine Produkte und Leistungen. Trainieren Sie den Ablauf des Bewerbungsgesprächs. Gehen Sie typische Fragen durch wie „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“, „Was sind Ihre Stärken und Schwächen?“, „Warum sollten wir Sie einstellen?“.

Selbstpräsentation
Ein gewisses Mass an Nervosität ist völlig in Ordnung. Doch auch bei flatternden Nerven müssen Sie in der Lage sein, Ihren Werdegang souverän zu präsentieren.

Kleider machen Leute
Achten Sie auf ein gepflegtes Äusseres. Denn mit einer gezielt ausgewählten, gepflegten Kleidung drücken Sie Verlässlichkeit und Seriosität aus.

Die Uhr im Blick
Pünktlichkeit ist beim Vorstellungsgespräch oberstes Gebot. Planen Sie deshalb bei der Anreise grosszügige Zeitpuffer ein.

Fragen über Fragen
Stellen auch Sie Fragen an den Gesprächspartner: Warum wurde diese Position ausgeschrieben? Was sind die grössten Herausforderungen dieses Jobs? Welche wesentlichen Ziele sollten innerhalb des ersten Jahres erreicht werden? Gibt es spezielle Förderprogramme, um Talente weiterzuentwickeln?

Klatsch und Tratsch
Negative Äusserungen über den alten Arbeitgeber sind absolut tabu. Betonen Sie, warum das anvisierte Unternehmen für Sie so interessant ist und warum Sie der geeignete Kandidat sind.

Ehrlichkeit währt am längsten
Sie wollen unbedingt diese Stelle und würden alles dafür tun, sie auch zu bekommen. Doch Vorsicht! Verstellen Sie sich nicht auf Biegen und Brechen und seien Sie ehrlich!

Quelle: www.roberthalf.com
 

Panzer

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AW: Vorstellungsgespräch

In diesem Zusammenhang vielleicht auch interessant – diese Pressemitteilung erschien heute:


Bewerbung: Klassischer Lebenslauf oder Online-Profil?

Professionelle Bewerbungsunterlagen sind nach wie vor das A und O bei der Stellensuche. Darin darf der klassische Lebenslauf nicht fehlen. Doch heutzutage recherchieren viele Personalverantwortliche, ob sie weitere Angaben über den potenziellen Kandidaten im Internet finden. Deshalb ist ein aussagekräftiges Profil im Social Web für eine erfolgreiche Jobsuche unentbehrlich.

Dies macht auch eine Umfrage von Office Team, einem spezialisierten Personaldienstleister für qualifizierte Fach- und Führungskräfte im Büro- und Assistenzmanagement, in den USA deutlich. Von den 500 befragten Personalmanagern glaubt mehr als ein Drittel, dass Online-Profile den klassischen Lebenslauf ersetzen werden.

Social Media bietet mehr


Während im Lebenslauf nur die für die Bewerbung wichtigsten Stationen aufgeführt werden, bietet das Online-Profil die Möglichkeit, Qualifikationen und Berufserfahrungen, Sprachkenntnisse oder Auslandserfahrungen noch einmal genau zu beschreiben. Auch Hobbys und Interessen, über die sich der Bewerber auf seinem Profil mit anderen austauscht, geben einen Gesamteindruck wieder.

Tradition und Moderne

„Der klassische Lebenslauf wird auch zukünftig ein wichtiger Teil der Bewerbung sein“, sagt Sven Hennige, Managing Director bei OfficeTeam, einem Geschäftsbereich von Robert Half International. „Ein guter Auftritt in sozialen Netzwerken bietet nicht nur Personalverantwortlichen die Möglichkeit, sich im Vorfeld einen Gesamteindruck von dem Kandidaten zu machen. Auch der Bewerber selbst hat über sein Online-Profil die Chance, einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.“

Tipps für ein professionelles Online-Profil


Erster Eindruck:
Das Foto eines Bewerbers gibt Personalverantwortlichen eine erste Vorstellung von der Person, die sich bewirbt. Deshalb sollte dieses professionell gestaltet und aktuell sein. Urlaubsbilder oder andere private Aufnahmen gehören nicht in ein Online-Profil, das öffentlich zugänglich ist.

Aktualität:
Wichtig ist, sich regelmäßig Zeit für das eigene Profil zu nehmen und es ständig auf den aktuellen Stand zu bringen. In die Erstellung eines Profils im Internet muss der Jobinteressent genauso viel Arbeit investieren wie in den klassischen Lebenslauf.

Eigenwerbung:
Referenzen sind in englischsprachigen Ländern schon weitverbreitet. Einige Internetplattformen, wie Xing und LinkedIn, bieten die Möglichkeit, Empfehlungen von anderen auf der eigenen Seite zu veröffentlichen. Auch Beiträge in Fachforen können hilfreich sein. Verlinkt auf das eigene Profil machen sie deutlich, dass der Kandidat Experte auf seinem Gebiet ist.

Suchbegriffe:
Bewerber, die im Internet von Unternehmen gefunden werden möchten, sollten ihr Profil mit aussagekräftigen Schlagwörtern versehen. Dazu gehören die Branche und Arbeitsfelder, in denen der Jobsuchende Erfahrungen gesammelt hat.

Persönliche Kommentare:
Bewerber müssen darauf achten, welchen Gruppen sie online angehören, welche privaten Beiträge sie in Diskussionsforen veröffentlichen und welche Meinungen sie darin vertreten. Hier ist es ratsam, seine Einstellungen so anzupassen, dass nur Freunde den Inhalt lesen können.

Quelle: officeteam.ch
 

Panzer

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Nach diesem spassigen Ausflug zwischendurch wieder ernsthafter. Ich stelle in meinem geschäftlichen Umfeld schon fest, dass da eine neue Garde von jungen, emotionslosen Managern, Personal- und Sachentscheidern in den Markt dringt. Dabei werde ich den Verdacht nicht los, dass diese neue Garde bei Personalentscheiden null Wert auf Werte wie Allgemeinbildung, „gesunden Menschenverstand“ und Sozialkompetenz legt. Werte, die meiner Ansicht nach in der täglichen Ausübung eines Berufs in Zusammenarbeit mit anderen Menschen genauso wichtig sind wie spezifisches Fachwissen, das sich einfach „anerlernen“ lässt. Überspitzt gesagt: Bald kriegt man einen Job als Stapelfahrer nur noch mit ausreichend Bologna-Punkten. Das wär dann eine fatale Entwicklung aus meinem Blickwinkel.
 

amidala

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Man sollte sich auch darauf einstellen dass nach Schwächen und Stärken gefragt wird. Also sich eine Antwort parat legen...vorher. Auch wird oft gefragt: warum man genau diese Firma gewählt hat um sich zu bewerben. Auch darauf sollte man eine flüssige Begründung parat haben. Auf ein Accessment kann man sich kaum vorbereiten, ausser man war schon mal bei einem, und es kann heftig werden. Aber hier gilt..cool bleiben denn sie werden Dich aus der Reserve locken. Vor dem Spiegel schon mal seine Selbstdarstellung üben, aber nicht zuviel und nicht zu lang werden lassen. Hier gilt aber auch die eworbene Fachkompetenz.
Ansonsten kommt es immer auf den Job und die Größe der Firma an. Meine letzten waren immer kurz und bündig, wobei meine Mappe auch vollständig ist und nach den neuesten Vorgaben geschrieben ist. Aber bei mir geht es ja nicht mehr um gehobene Stellungen.
Gruß Anjalara
 

hrvatski

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Hi!
Danke für ihre Antworten! Ihr seid sehr hilfreich.
Wenn es um Bewerbetag bei zB. bei BIG 4 geht, muss man numerische oder verbale Tests machen. wie sieht das genau? Wie kann man sich dazu vorbereiten..?
 
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