Multi-Kulti oder Assimilation - Wie viele Ausländer, Einwanderer und Asylanten verträgt Deutschland?

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orbit

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Nachtrag...
was du pauschalieren nennst ist kann so nicht stimmen ...von 20 Millionen Zuwanderer sind mindest 15 Millionen reine Wirtschaftsflüchtlinge die auf kosten de hiesiger Gesellschaft leben.....
 

Zwielicht

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@Joaquin

Wenn ganze Städte in der Infrastruktur zerstört werden ist das keine Pauschalierung. Bisher habe ich mir nur ein Teil von Duisburg angesehen.
Ein weiterer Stadtteil von Duisburg der bald nicht mehr bewohnbar wird.
lokalkompass.de › Duisburg › Politik‎

In Duisburg hat es jetzt offenbar den ersten spontanen Massenprotest von Anwohnern eines möglichen Asylantenheimes gegeben. Keine böhse rechte Partei hat scheinbar dazu aufgerufen. Es sind vielmehr verzweifelte Menschen, die in der Nachbarschaft des ehemaligen St. Barbara Krankenhauses in Duisburg-Neumühl wohnen. Dieses Gebäude soll auf einer Liste möglicher Objekte für ein Asyl-Übergangswohnheim stehen.

Mein Bericht von Bericht.
Bevor ich überhaupt die Häuser des Roma-Hauses "In den Peschen " optisch wahrnehmen konnte.
nahm ich aber einen Lärm wahr, es war Kinderlärm, ja Kinder sind laut. Wahr ich wahrscheinlich auch, ich wurde von meinen Erziehern aber immer wieder zur Räson gebracht, zur Rücksichtnahme in Bezug auf andere Menschen. Mir wurden soziales Verhalten beigebracht. Das mag auch ein Grund sein, dass ich und meine Familie trotz Migrationshintergrund keine Probleme hatten.

Die Kinder spielten mit Stöcken und anderen Werkzeugen, wie Spaten und Lattenzäunen und schlugen wild auf leere Mülltonnen ein, was ein ohrenbetäubender Lärm verursachte. Einige Meter davon standen Erwachsene ihres Kulturkreises die sich laut unterhielten und die diesem Treiben belustigend zuschauten.

Was mich aber am Meisten betroffen gemacht hatte, auf der gegenüberliegenden Strassenseite, hatte eine Greisin die Gardinen vor ihrem Fenster kurz zur Seite gezogen und schaute einen Augenblick lang heraus. Diese alte Frau hatte Angst. Haben diese Menschen die Angst haben überrannt zu werden, keine Rechte.
 

Zwielicht

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@Joaquin
Deine Frage was ist aus den Kindern geworden hängt doch wohl davon ab, was hat man dir beigebracht.

Durftes du dein Geschäft auf der Strasse erledigen, Fensterscheiben einschlagen, Haustüren eintreten oder andere Mensche bespucken u. s. w.
Mir wurde beigebracht, das Eigentum anderer Menschen zu respektiere und es nicht zu zerstören.
Die Frage was aus den Kindern geworden ist, kannst du dir wohl selbst beantworten.
 

Zwielicht

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Noch etwas zu meiner Person.

Weder meine Zu-noch mein Nachnamen oder mein Erscheinungsbild machen erkenntlich aus welchem Kulturkreis ich entstamme.

Mein Vater hat davon abgesehen mir den schönen slwawischen Vornamen Stanislawa zu verpassen, mein jetziger Vorname ist lateinischen Ursprungs.
Mein Nachname "typisch Deutsch" habe ich durch Heirat erworben, dass war aber nicht der Grund warum ich meinen Mann geheiratet habe.
Leider bin ich auch nicht zweisprachig aufgewachsen, dass ärgert mich ein wenig, denn beruflich hätte mir die Sprache meiner Vorfahren genutzt.

Die Migrantenkarte zücke ich auch nur, wenn einige Leute mich aufgrund meiner Meinung als Nazideutsche bezeichnen, die gucken dann immer so schön blöd aus der Wäsche wenn sie hören das meine Vorfahren gar keine Nazideutsche sind.



Deutschland war die Wahlheimat meiner Vorfahren und ich bin Deutsch.
 

Zwielicht

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@orbit

Im Ernst, deine Vorfahren sind Hugenotten, dass finde ich sehr interessant. Ich mag Geschichte und Gedichte. Und ich habe eine Ballade in der Schule gelernt.
Conrad Ferdinand Meyer 1825 - 1898
Die Füße im Feuer - Gedicht und Hintergrund
, dieses Gedicht handelt von der Verfolgung der Hugenotten. Dieses Gedicht hat mich damals als 10jährige sehr beeindruckt.

Hast du noch Wissen über deine Vorfahren.
 

orbit

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Nein....habe ich nicht und würde auch kam behilflich sein für das heutige leben das ich führe. ....
Meine Mutter war Protestantin und der Vater Katholisch.......viel mehr weiß ich auch nicht.....beide sind Tod
sie starben früh und es war nie ein Thema in der Familie...........................
 

Schlager

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Hallo Constanza und alle anderen!
Verantwortungsvolle Politik beinhaltet unter anderem, dass auf dem jeweiligen Staatsgebiet nicht ohne Not soziale Konfliktlagen geschaffen werden.
Bedauerlicherweise braut sich hier ein Szenario zusammen, das die ganz rechte Szene bedient, mindestens aber weiter die Demokratiefeindlichkeit befeuert. In Zeiten von Millionen prekär Beschäftigter, zeitlich befristeten Arbeitsverträgen, steigenden Lebenskosten und Wohnungsnot in den größeren Städten - verbunden mit steigenden Mieten, muss man eingestehen, dass die Verteilungskämpfe um die knappen lebensnotwendigen Güter - Arbeit, Essen, Wohnen - nun von vielen hier lebenden Menschen mit Armutsmigranten aus Südosteuropa ausgefochten werden müssen. Diese Verteilungskämpfe finden ganz unten statt. Wer hier die Augen verschließt und nicht darin eine große Gefahr für unser Land mit seinen demokratischen Einrichtungen erkennt, handelt verantwortungslos. Ein handelnder Staat hat folgende Massnahmen zu ergreifen: * Investitionsprogram zum Wohnungsbau * Rigorose Zuwanderungsvereinbarungen forcieren * Einwanderung steuern * Ausweisung von Schwarzarbeitern, Sozialbetrügern und Kriminellen .Nur so kann der Staat das Vertrauen seiner Bürger zurückgewinnen.
Armut, Korruption und alle Arten von Kriminalität sind in Rumänien und Bulgarien noch ausgeprägter als in anderen osteuropäischen Staaten. Die dortigen Behörden sind froh, wenn sie möglichst viel "Ballast" loswerden, man will schließlich die "Stabilitätskriterien" der EU einhalten, damit die Fördergelder fließen. Die völlig übereilten und unbedachten Osterweiterungen der EU zeitigen nun zunehmend große Probleme. Statt hochqualifizierter Fachkräfte wandern vor allem wenig bis gar nicht qualifizierte Leute nach Deutschland und in andere nördliche Länder ein, die sich hier materiell und medizinisch versorgen lassen wollen. Gearbeitet wird, soweit möglich, zusätzlich - in der Regel schwarz, damit hat man null Probleme. Nicht selten wird die krumme Tour gewählt, um schneller an Geld zu kommen. Es ist unsäglich, wie realitätsfern unsere Politik agiert, doch die Realität beginnt sie allmählich einzuholen. Vor allem in England wird seit längerem debattiert, wie derertiger Zustrom aus solchen Ländern verhindert werden kann. Die den Deutschen verordnete Political Correctness lässt eine offene, ehrliche öffentliche Diskussion bisher nicht zu. Die Fakten werden sie aber schon bald erzwingen und je früher man sich den Problemen stellt, desto besser für unsere Bevölkerung.
 

orbit

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Jede Regierung kriegt die Terroristen die sie verdient haben...das war so, das ist so und wird so bleiben, die Geschichte der
Menschheit ist voll von diesen Dramen.
 

Zwielicht

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Am Samstag 05.10. 13 als ich in Duisburg war um mir selbst ein Bild von den Problem- Stadtteilen zu machen und nicht nur Informationen, die auch teilweise falsch sind, durch die gängigen Medien zu bekommen.
An diesem Wochenende fanden in Essen, Duisburg und einigen anderen Städten Kundgebungen von "Pro NRW" statt.
In den Medien wurde immer über einige wenige Rechtspopulisten berichtet. Oder aber von Rechtsradikalen.

Es waren dort nach meiner Schätzung ungefähr 100 Menschen, die Meisten dieser Menschen würde ich als "Otto Normalverbraucher bezeichnen".
Mütter mit Kleinkindern im Kinderwagen, ältere Menschen und sogar einige behinderte Menschen. Die Redner waren so weit ich beurteilen konnte, zu einem großen Teil Anwohner dieses Stadtteiles und diese Redner berichtet über ihre täglichen Probleme und ängste die sie hatten, in Bezug auf die ungezügelte Zuwanderung und die Probleme die dadurch entstehen.
Und Wut habe ich wahrgenommen, aber nicht so sehr Wut gegen die zugewanderten Romas, sondern Wut gegen eine Politik, die den Bürger für unmündig erklärt und über den Köpfen der Bürger Entscheidungen trifft mit fatalen Folgen. An den Reaktionen der Zuhörer konnte ich erkennen, dass dem aber nicht so ist. Der Bürger ist mündig und er hat ein Mitspracherecht wenn es um sein Wohlergehen geht. Und ich denke langsam aber sicher wirkt die politsch Korrekte Knute nicht mehr. Die Menschen sprechen aus, was ihnen auf dem Herzen liegt.

Was mich aber auch verwunderte war, dass Menschen, ich denke es waren Türkischstämmige, den Redner beipflichteten.

Ansonsten hatte ich den Eindruck ich nehme an einem Kaffeekränzchen teil und jeder der wollte durfte über sein Unwohlsein und seine Besorgtheit reden. Weder Linksautonome noch Rechtsradikale sorgten für Unruhe.
Und die geschätzten 20 Polizisten die anwesend waren, hatten tatsächlich nichts zu tun.

Ich möchte nichts ins lächerliche ziehen, es ist aber an der Zeit, dass jezt und sofort etwas zur ´Problemlösung geschieht. Sonst kann es passieren, dass das Bild kippt und das ist bestimmt nicht wünschenswert.

Die Verantwortlichen müssen sich offen zu ihren Fehlern einer falschen EU Politik bekennen, mit Aussitzen wird das Problem nicht gelöst.
 

Schlager

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Das Problem ist aber weniger, dass eine "Unterschicht" eingewandert ist, sondern dass sie weitgehend "Unterschicht" bleibt. Es helfen nun aber keine Schuldzuweisungen, sondern nur Kurskorrekturen – zum Nutzen beider Seiten.
Die deutschen vor allem müssen den Mut haben, den Politiker zu erklären, dass sie diese Form der Einwanderungen nicht mehr integrieren und finanzieren kann.( Hamburg -Wilhelmsburg ,76% Migranten)
Das die Menschen aus Osteuropa hier her wollen,das ist absolut nachvollziehbar. Das Wohlstandsgefälle ist gewaltig auf dieser Welt. Jeder, der TV schaut und 20 Dollar pro Monat verdient, weiss, dass es noch ein anderes Leben im Wohlstand gibt. Wenn diese Menschen hören, dass hier ab dem ersten Tag die medizinische Versorgung sowie die Unterbringung gewährleistet sind und sie zudem noch mehrere hundert euro Unterstützungsleistungen pro Monat bekommen,Familien,(zb:Kindergeld) ohne jegliche Eigenleistung, dann ist es völlig logisch, dass auch aus rein wirtschaftlichen Überlegungen eine Migration stattfindet.
Ich war ein Monat lang in KOLBERG/Polen.Dort habe ich nicht so eine bunte Gesellschaft angetroffen wie in meiner Heimat stadt.Warum wohl?
 

Joaquin

Administrator
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Zur Integration bedarf es immer zwei Seiten die dazu bereit sind. Aus meiner nahen Bekanntschaft weiß ich von einer Person, welche bereitwillig die deutsche Sprache erlernen wollte, wo deren Integrationsschritte behindert wurden, indem man den Besuch eines Sprachkurses zu verhindern suchte, begleitet mit den Worten: "Du bist hier zum Arbeiten und nicht um Deutsch zu lernen!"

Es bedarf immer der Bemühungen des Ausländers und ebenso der Gesellschaft diesen zu unterstützen und aufnehmen zu wollen. Wer hier meint die Integration alleine dem Ausländer zuschieben zu müssen, verkennt jegliche und notwendige, sozialen Wechselwirkungen in einem sozialem System.

Migration ist für Deutschland aufgrund des demographischen Wandels nötig. Die Gründe dazu sind vielfältig, aber die Tatsache lässt sich nicht weg diskutieren.

In der Integration von Ausländern werden bis heute noch zahlreiche Fehler gemacht. Dies hat zu zahlreichen sozialen Problemen bei den Ausländern geführt und ebenso zu Parallelgesellschaften. Diese Probleme löst man aber nicht durch platte Stammtischparolen und sie werden auch nicht plausibler, je öfters man sie wiederholt.

Migranten gezielt durch Integration zu fördern, ist keine Geldverschwendung, sondern eine sich auszahlende Investition für Deutschland. Dies nicht zu tun, ist eine Verschwendung von humanen Ressourcen.

Wer meint, Migranten seien bildungsarm und bringen keinen finanziellen, wirtschaftlichen Nutzen für die Gesellschaft, der sollte sich mal anschauen wer die zwei, zur Zeit wertvollsten Marken der Welt gegründet hat, Apple und Google.

Sich vor Wirtschaftsmigranten zu schützen ist sicher im Interesse jener die ihren eigenen Speck nicht teilen und verteidigen wollen. Wirtschaftsmigranten jedoch so darzustellen, als seien diese alle Asozial, ist Diskriminierung. Vor allem halte ich solche Äußerungen für äußerst unverschämt und vermessen, nur weil man selbst auf der wohlhabenderen Seite des Zaunes geboren wurde.

Migranten und damit auch meine Eltern, pauschal in einen Topf zu werfen und mehr oder weniger zu verunglimpfen, ist für mich eine rassistische und diskriminierende Äußerung. So etwas werde ich hier in Zukunft nicht mehr dulden!

Sollte ich in Zukunft hier etwas lesen, was rassistisch oder diskriminierend ist, wird es entfernt und der betreffende Benutzer verwarnt oder auch gleich gesperrt. Dies gilt ebenso für indirekte oder angedeutete Bemerkungen in dieser Richtung. Wenn etwas mehrdeutig verfasst wird, wird das Admin-Mod-Team entscheiden wie es zu deuten ist. Wenn jemand dies vermeiden will, soll er seine Beiträge eindeutig und unmissverständlich verfassen.

Nur um kurz etwas klar zu stellen, ich habe viel mit zahlreichen Ausländern zu tun und höre mir dort oft das selbe in Grün gegenüber Deutsche und Deutschland an. Ebenso diskriminierende und rassistische Äußerungen auf unterstem Niveau, ohne Sinn und Verstand. Oft nur aufgewärmte Vorurteile, die aus dem eigenem Frust, Angst, Dummheit und Unwissen herrühren. Ich halte da ohne wenn und aber voll dagegen und sage da sehr offen meine Meinung. Und so wie ich das dort mache, mache ich das auch hier.

Ich habe hier mehrmals gesagt, dass man diese Diskussion bitte sachlich, differenziert, mit etwas mehr Hintergrundwissen und möglichst mit belegbaren Fakten führen sollte. Wurde im Großen und Ganzen eher links liegen gelassen und aus diesem Grunde werde ich die zwei betreffenden Threads vorerst schließen. In der Zwischenzeit stelle ich ein wenig Material zur Verfügung, damit man etwas Hintergrundwissen mit den nötigen Fakten zum Thema bekommt.

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung brachte 2009 die Studie "Ungenutzte Potenziale - Zur Lage der Integration in Deutschland" heraus.
In Deutschland leben rund 15 Millionen Zugewanderte beziehungsweise deren hier geborene Nachkommen. Fast 20 Prozent der Einwohner haben damit einen so genannten Migrationshintergrund. Doch woher kommen diese Migranten, wie finden sich die unterschiedlichen Herkunftsgruppen in Deutschland zurecht, und welches Bundesland beziehungsweise welche Stadt integriert besonders erfolgreich?

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat zur Beantwortung dieser Fragen erstmals einen Index zur Messung von Integration (IMI) entwickelt, der den Integrationserfolg acht verschiedener Herkunftsgruppen untersucht. Zusätzlich wurden die Integrationserfolge regional – nach Bundesländern und größeren Städten – differenziert. Dadurch lässt sich mehr über den Einfluss von regionalen wirtschaftlichen und politischen Strukturen auf die Integration erfahren.

Der IMI beschreibt mit Hilfe von 20 Indikatoren aus den Bereichen Assimilation, Bildung, Erwerbsleben und soziale Absicherung die Situation der Migranten im Vergleich zur deutschen Mehrheitsgesellschaft. Als gelungene Integration wird dabei die Annährung der Lebensbedingungen von Menschen mit Migrationshintergrund an die der Einheimischen definiert.

Im Durchschnitt am besten integriert sind die rund zwei Millionen Menschen aus Weiteren der EU-25 ohne Südeuropa. Ebenfalls gute Integrationswerte weisen die Aussiedler auf, die mit knapp vier Millionen die größte aller Herkunftsgruppen bilden. Die Zugewanderten beider Gruppen sind mit einem vergleichsweise hohen Bildungsstand nach Deutschland gekommen und finden sich relativ gut auf dem Arbeitsmarkt zurecht.

Zum Teil massive Integrationsmängel bestehen dagegen bei Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Afrika und vor allem bei denen aus der Türkei. Von den hier lebenden 2,8 Millionen Türkischstämmigen ist knapp die Hälfte schon in Deutschland geboren. Diese zweite Generation schafft es jedoch kaum, die Defizite der meist gering gebildeten Zugewanderten aus den Zeiten der Gastarbeiteranwerbung auszugleichen. So sind auch noch unter den in Deutschland geborenen 15- bis 64-Jährigen zehn Prozent ohne jeden Bildungsabschluss – siebenmal mehr als unter den Einheimischen dieser Altersklasse. Dementsprechend schwach fällt ihre Integration in den Arbeitsmarkt aus.

Regional gesehen verläuft die Integration generell dort besser, wo der Arbeitsmarkt möglichst viele Personen aufnehmen kann. Umgekehrt stößt sie auf Probleme, wo viele gering qualifizierte Personen mit Migrationshintergrund leben. Auf die Bundesländer bezogen weisen daher Hessen und Hamburg relativ gute Integrationswerte auf, besonders schlechte erreicht dagegen das Saarland. Unter den Städten fallen München, Frankfurt, Bonn und Düsseldorf positiv auf, während die Bedingungen für Migranten in Ruhrgebietsstädten wie Duisburg oder Dortmund sowie in Nürnberg am schlechtesten sind. Allerdings sind selbst in den Regionen mit den besten Ergebnissen Migranten mehr als doppelt so häufig erwerbslos wie Einheimische, und sie hängen mehr als doppelt so oft wie diese von öffentlichen Leistungen ab.

Um die Integration der in Deutschland lebenden Migranten zu verbessern, aber auch um Deutschland attraktiver für die durch den demografischen Wandel benötigte weitere Zuwanderung zu machen, sind dringende Maßnahmen nötig. Gezielte Förderung im Bildungssystem ist dabei einen Schlüsselaspekt. Ebenso sollte den Migranten in Deutschland der Zugang zum Arbeitsmarkt und zu einem gesicherten rechtlichen Status inklusive der deutschen Staatsbürgerschaft erleichtert werden.
Die Studie selbst umfasst 95 Seiten und ist es wert, gelesen zu werden. Wer sich die Mühe macht das Vorwort zu lesen, sollte schon dort erkennen das Migration kein 0815-Thema ist und ebenso wenig pauschal abgehandelt werden darf.

Hier kann man sich die Studie als PDF-Dokument herunterladen.
 
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