Michael Schumacher schwebt in Lebensgefahr nach Skiunfall

Joaquin

Administrator
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Michael Schumacher liebt die Geschwindigkeit und das auch in anderen Sportarten. Beim Skifahren war er abseits der regulären Pisten unterwegs und erlitt nun bei einem Skiunfall schwerste Kopfverletzungen. Zwar trug er einen Helm, aber das er kopfüber auf einen Felsen stürtzte, scheinen die Kopfverletzungen ravierend zu sein. Den Ärzten in Grenoble nach zu urteilen, scheinen seine Überlebenschancen ungewiss zu sein und so schwebt der ehemalige Formel 1 Rennfahrer, weiterhin in Lebensgefahr.
 

Joaquin

Administrator
Teammitglied
Heute wäre er 45 Jahre alt geworden. Die Ärzte verhalten sich äußerst zurückhaltend in ihrer Prognose. Dabei wird jedoch nur von einem gesundheitlichen Zustand gesprochen, was eher auf die körperliche Verfassung hin deutet. Bei der jedoch vorherrschenden Kopfverletzung stellt sich einem die Frage, wie am Ende sein tatsächlicher Zustand sein wird.
 
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Gast4188

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Da ist einer jahrelang mit seinem Auto immer im Kreis herumgerast, total durchgedreht auf allen Pisten dieser Welt. Seltsamerweise hat ihn diese bescheuerte Raserei im ständigen Kreisverkehr berühmt gemacht. BILD und damit „ganz Deutschland“ waren stolz auf ihn. Nun hatte er einen bösen Unfall auf der Ski-Piste. Das ist schlimm. Und sein Zustand ist wohl mehr als kritisch. Nicht minder kritisch scheint mir allerdings der Zustand unserer Medien zu sein. In jeder Nachrichtensendung, in jeder Postille werde ich tagelang mit der Spitzen-Meldung behelligt, dass ein Herr Schumacher weiterhin im Koma liege. Das tut mir wirklich leid für ihn, aber Unfallopfer gibt es unglücklicherweise jeden Tag zu Tausenden. Und wenn da mal wieder ein Flüchtlingsboot vor Lampedusa absäuft, wenn im Südsudan tagtäglich hunderte von Menschen hingemetzelt werden, wenn in Eritrea in den Folterkellern des Regimes die Opfer zu Tode gemartert werden ... undundund ... dann läuft das auch in der „Tagesschau“ oder bei „Heute“, wenn überhaupt, unter ferner liefen. Tragisch ist allein das Schicksal eines Herrn Schumacher. Ich frage mich: Wer hat da eigentlich schwer was am Kopp?
Quelle: Buchholzens WochenSchauer - Nummer 602
 

Sonnenschein

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Michael Schuhmacher ist in der Aufwachphase:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/michael-schumacher-in-der-aufwachphase-1.1876218
http://www.focus.de/sport/formel1/s...under-fuer-michael-schumacher_id_3578460.html

Na ich hoffe inständig, daß er das soweit ohne große Schäden übersteht und bald zu seiner Familie zurückkehren kann...:thumbsup:
Hoffentlich schafft er das.... ohne bleibende Hirnschäden,
ich wünsche Michael Schumacher alles Gute und viel Kraft
Ich bete für Michael weiter
LG Malgosia♥
 
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Sonnenschein

Moderator
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Er ist noch nicht wach, aber in der Aufwachphase seit einer Woche. Man muss noch abwarten ob und wie er den Unfall überstanden hat, das kann man jetzt noch nicht sagen. Ich wünsche ihm weiterhin das beste.

http://www.focus.de/sport/experten/...rbeitet-wie-ein-formel-1-team_id_3596809.html
Über Wochen im künstlichen Tiefschlaf
Was Michael Schumacher droht: Die vielen Nebenwirkungen eines langen Komas
schau bitte hier:
http://www.focus.de/gesundheit/ratg...nwirkungen-eines-langen-komas_id_3595156.html
 

YingYang

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Das is echt voll furchtbar und so schlimm, dass gerade er sich bei einem Unfall solcher Art so schwer verletzt. Ich hoffe wirklich, dass er keine bleibenden Schäden davonträgt, bzw. dass die Aufwachphase nciht mehr zu lange dauern wird.
 
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Gast4188

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Ist euch mal aufgefallen - inzwischen können Krankenwagen wieder unbehindert das Uniklinikum von Grenoble anfahren. Der gemeine Grenobler muß nicht mehr sterben, weil eine wild gewordene Horde von durchgeknallten journalistischen Hirnzwergen die Einfahrten blockieren.

Und Schuhmacher? Für den interessiert sich inzwischen kein Schwein mehr, und das ist gut so. Die Leite sind wieder geerdet und Heldenverehrung hält nie lange an.

Ich persönlich wünsche Herrn Schuhmacher alles Gute. Aber der Himmel möge mich vor diesen voyeuristischen Spinnern bewahren :mad:
 

Caesar

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Ich interessiere mich immer noch für ihn und hoffe jeden Tag, dass er das durchsteht. Aber es ist gut, dass vor dem Krankenhaus nicht mehr so ein Auflauf an Journalisten herrscht.
 
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Gast3064

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Quelle: Buchholzens WochenSchauer - Nummer 602
Jo lieber Noeppe, aber: es ist halt mal schon immer die Welt und das Leben der Medien, sich um die Promis zu kümmern. Stell dir jetzt nur mal vor, die Medien würden von jedem schlimmen Schicksal auf der Welt bericht....wie dick wäre die Zeitung? Mehrere Tonnen schwer, oder? Sicher passiert überall was Tragisches, aber die Leute wollen doch nicht wissen, ob die Oma Frieda ihr Bein gebrochen hat, die kennt doch keiner....Keiner würde je eine Zeitung kaufen, wenn nix Interessantes drin wäre, da bräuchten wir sowas wie die Medien nicht. Sie sind halt ein Spiegel der Berühmten, Kriegen, Kathasrophen etc. Das macht das Medienwesen aus. Was solls? :p
 
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Gast4188

Guest
Was sind das denn Für Nachrichten in denen im 30 Min. Takt berichtet wird, dass es nichts zu berichten gibt. Gibt es auf dieser Welt so wenig berichtenswertes? Aber an hungernden Kindern in Afrika kann sich der geballte Volksvoyeurismus nicht so richtig aufgeilen :mad:
 

erdnussbutter

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Ich habe erst gestern wieder an Michael Schumacher und sein Schicksal gedacht..
Daraufhin habe ich google bemüht und mir gewünscht, dass es ihm inzwischen deutlich besser gehen würde. Leider hat sich wohl noch nicht so sehr viel zum positiven verändert.

Natürlich ist es nicht schlimmer und tragischer wenn es einen prominenten Menschen trifft als meinen Nachbarn. Trotzdem finde ich die, auch noch immer anhaltende Berichterstattung der Medien in Ordnung. Er war und ist nun mal eine Person des öffentlichen Lebens und wenn so jemand von der Bildfläche verschwindet, dann fällt das natürlich auf.

Ich kenne den Herrn Schumacher nicht persönlich, erinnere mich aber an etliche Fernsehnachmittage mit meinem Opa, einem Formel1 Fan, der immer von Michael Schumacher geschwärmt hat. Ich wünsche ihm und seiner Familie jedenfalls alles erdenklich Gute!
 

Sonnenschein

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Schumacher war am 29. Dezember 2013 beim Skifahren im französischen Méribel verunglückt, hatte sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen.
Nach Monaten im künstlichen Koma begann Mitte des Jahres die Rehabilitation. Zunächst in einer Klinik in Lausanne, dann ab September zu Hause am Genfer See.


Michael Schumacher macht Fortschritte bei seiner Genesung.
23. November 2014,
unter:
http://www.stern.de/sport/formel1/michael-schumacher-macht-fortschritte-2154916.html


Freitag, 22. Mai 2015 | 19:56 Uhr
Eine freudige Nachricht
Managerin bestätigt: Michael Schumacher macht Fortschritte!

unter:
http://www.promiflash.de/managerin-bestaetigt-michael-schumacher-macht-fortschritte-1505223292.html
 
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Sonnenschein

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Sonnenschein

Moderator
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Ich glaube es wäre gnädiger gewesen, man hätte ihn im Krankenhaus sterben lassen .


Sag bitte so was nicht!
Gerade in meiner Familie ist ein schrecklicher Autounfall passiert.

Zum Zeitpunkt seines Unfalles war mein Schwager 40 Jahre alt,
er hat bei dem Unfall schwerste Verletzungen und ein schweres Schädelhirntrauma erlitten:(:(.
Neben dem Schock des eigentlichen Unfalls kam auch noch die Wende in unserer Familie zum Tragen, denn nichts funktionierte so, wie das vorher der Fall war.
Das Fahrzeug? Totalschaden-Schrott.

Er hatte einen schweren Verkehrsunfall auf dem Weg zur Arbeit:(.
Eine Schädel-Hirn-Trauma schädigt das Gehirn massiv :(.
Nach 3 Monaten Krankenhausaufenthalt
konnte uns immer nochkein Arzt sagen, ob er über dem Berg ist:(.
Er liegt seit Juni 2015 in einer spezielle Reha-Klinik und wir alle beten und hoffen, das er da raus kommt.
Wir besuchen ihn ca. 2-3 Mal pro Woche.
Wir sprechen mit ihm, weil wir denken, er bekommt uns auch mit.
In unserer Familie ist Ausnahmezustand, wir versuchen Normalität hineinzubringen, erzählen ihm was, wir zeigen ihm Fotos,
wir haben ihn seine Liebling CDs hingebracht, und wir wollen ihm damit Kraft geben.
Als er immer wieder in einem kritischen Zustand war, mussten ihn die Ärzte operieren.
Er hat schon so viele Operationen gehabt :(
Wir freuen uns über jeder kleine Besserung und wir hoffen, dass er bald wieder gesund ist.

Der Zustand verbessert sich leider nur sehr langsam.
Wir stehen ihm bei, dass er nicht aufgibt.
Wir sind froh,wenn er kleine Fortschritte macht.
Wir freuen uns sehr, wenn er uns die Hand drückt.


Wir wissen immer noch nicht, ob er uns erkennt:(.

Aber zum Unfallzeitpunkt können nicht mal die Ärzte sagen, wie ein Patient danach reagiert.
Deswegen kann man auch nicht sagen, daß man jemanden sterben lassen soll.
LG Malgosia
 
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Gast4188

Guest
Deswegen kann man auch nicht sagen, daß man jemanden sterben lassen soll.
Bei meinem Freund wurden die Maschinen nach 2 Jahren abgestellt. Für die Familie war das wie 20 Jahre - Bangen, Hoffen, Verzweiflung.
Der Arzt hat vorher gesagt, der Zustand könne noch 10 Jahre aufrecht erhalten werden, aber Hoffnung könne er keine machen.

Ich glaube, es war richtig.

Für alle........
 
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