Gibt es Gott??

DenkWaise83

Aktives Mitglied
Was genau ist der Unterschied zwischen "Die Realität abbilden" und "Die Realität beschreiben"?
Abbilden ist wertungsfrei!

Ein Projektor bildet die Realität (den Film) ab, er beschreibt ihn nicht.


Es mag schön und gut sein, sich eigene Theorien aufzustellen - aber ich denke wir sollten bescheiden bleiben. Besonders wenn es um Spezialisten geht, Spezialisten die ihr Handwerk aus Leidenschaft betreiben und das Jahrzehntelang, unterstützt durch die bestmöglichste Ausbildung und die passenden Apparate und Materialien. Man sollte sich schon sehr viele Gedanken machen, bevor man das Rad erneut erfindet.
Die Theorien die ich hier vertrete sind nicht von mir, und die Leute die sich darüber den Kopf zerbrochen haben waren sicher auch net die Dümmsten.

Aber man kann sich auch als "Normalsterblicher" Gedanken über neuartige Theorien machen, ohne 30 Jahre Praxiserfahrung, oder Diplom...

Es geht auch nicht darum das Rad neu zu erfinden, das haben andere schon vor uns übernommen, es geht jediglich darum seinen Horizont zu erweitern. Und das geht nunmal nur dadurch dass man andere Dinge sich anhört und "nach-denkt"...

Ich will ja nicht abstreiten, dass es Atome gibt, aber beweisen kann ich es auch nicht! Kein Mensch hat je ein echtes Atom gesehen, man kann sie durch ein Elektronen-Raster-Mikroskop nur indirekt nachweisen soweit ich weiß.
Trotzdem glauben alle daran.
Die "Atom-Theorie" ist ja nun auch nicht mehr die neuste sag ich mal. (500 v. Chr.)
Was wenn man Atome nur gefunden hat, weil man DACHTE das sie da sein müssten??? (Geist-schafft-Materie-Prinzip)

Das ist eine weitere Theorie die die Realität beschreibt, warum sollte man sich nciht damit auch einmal auseinander setzen? ;)


Den habe ich gesehen - und er hat mir überhaupt nicht gefallen. Aus so vielen Gründen, das ich dir nicht hier antworten kann, sonst beende ich diesen Post nimmer.
Das würde mich doch aber mal sehr interessieren, da hätten wir eine prima Grundlage für ne neue Diskussion, meinst Du nicht??? ;)


Das bedeutet wiederum, das Gott nicht zu beschreiben ist - also ist er komplett irrelevant. Man kann keine Diskussion über etwas anfangen, das nichtmal annähernd zu beschreiben ist, noch kann man dieses etwas als Argument für (oder gegen) irgendwas bringen. Wenn unsere Sprache nicht im Stande ist, es zu artikulieren, können wir schlecht darüber sprechen, meinst du nicht auch?...
Ich dachte wir diskutieren grad über GOTT...


Über GOTT diskutieren ist nunmal nicht so einfach wie über den Apfel da drüben!

Aber zu sagen, dass GOTT irrelevant ist,... Ich glaube damit lehnst Du Dich ganz schön weit aus dem Fenster, nicht was mich angeht. Aber Millionen Christen und Moslems sind da ganz bestimmt anderer Meinung! ;)

Möglich dass GOTT für DICH irrelevant ist! Aber allein die Tatsache, dass es ein Wort dafür gibt, "beweist" meiner bescheidenen Meinung nach, das Gegenteil.

Wenn wir davon ausgehen, dass GOTT etwas übernatürliches ist, eine Art grundlegende Macht, eine Art grundlegende Energie, etwas woraus das Leben entstanden ist, aus dem es entspringt, dann ist das für mich genug um einzusehen, dass ich es ohnehin nicht erfassen kann...

Aber deswegen ist es doch nicht gleich irrelevant?!?

Würde mich echt interessieren woher Deine Abneigung dem "Prinzip GOTT" gegenüber herkommt ;)


DenkWaise
 

Biank

Neuer Benutzer
Original von DenkWaise83
Aber deswegen ist es doch nicht gleich irrelevant?!?
Ich meinte in dem Falle in dem man Gott als "nicht zu beschreiben" bezeichnet ist es sinnlos, zu versuchen ihn zu beschreiben. Wenn unsere Sprache nicht im Stande ist, irgendwas über ihn zu artikulieren, ist er sprachlich irrelevant, da man ja nicht über ihn sprechen kann. Wenn er nicht zu verstehen ist, dann hat es keinen Sinn, über ihn zu argumentieren.
 

DenkWaise83

Aktives Mitglied
Ich musste doch tatsächlich nochmal nachsehen...


Hatte nirgendwo geschrieben, dass GOTT nicht zu verstehen ist (glaube ich jedenfalls >_< )

Sprache ist nur dafür nicht unbedingt geeignet... Sprache ist nunmal DUAL und GOTT nicht ;)

Das ist so, als wollte man mit Farbwörtern beschreiben wie ne Birne schmeckt... :confused:
 

Patbem

Benutzer
Ich persönlich glaube ja nicht an einen Gott im christlichen Sinne (also ein alter Mann auf nem Thron im Himmel...)

Meiner Meinung nach, ist "Gott" ja alles um uns herrum...
Er ist alles was es gibt.
Mann muss ihn ja nichtmal Gott nennen.
Ich denke auch, dass der christlich Glaube nicht ein "Gegenteil" der Evolution und der Natur ist.
Ich meine, wenn man die Bibel einfach mal zur Hand nimmt, und die, zugegebener Maßen in rauhen Mengen vorhandenen, Ausschmückungen rausnimmt, was bleibt dann über?

Bsp.:
Die Offenbahrung:
[Beispiele sind aus einer Lutherbibel]

Und der erste Engel posaunte: und es ward ein Hagel und Feuer, mit Blut gemengt, und fiel auf die Erde; und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte.

Ich denke der Autor/die Autoren hat damit einfach nur mit sehr viel Fantasie einen Vulkanausbruch beschreiben wollen...


Und der dritte Engel posaunte: und es fiel ein großer Stern vom Himmel, der brannte wie eine Fackel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und über die Wasserbrunnen.
Und der Name des Sterns heißt Wermut. Und der dritte Teil der Wasser ward Wermut; und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie waren so bitter geworden.

Der Einschlag eines Meteoriten, mit vielleicht nachfolgendem Tsunami oder vielleicht Schwefelverseuchtes Wasser o.Ä?

Es ist einfach alles nur ein bisschen umschrieben, vielleicht weil der/die Verfasser es damals nicht besser wussten...

Wieso sollte Gott nicht einfach der Zufall sein.

Am Anfang der Bibel wird gesagt, "Gott" hätte uns Menschen nach seinem Abbild erschaffen...
Vielleicht ist es ja nicht das Aussehen was wir haben? Sondern unsere Chemische zusammensetztung?
Der Mensch besteht doch größtenteils aus Kohlenstoffbindungen....
Wer sagt denn, dass Gott das nicht eben so ist, nur ist er alles um uns rum... jeder Baum jeder Strauch sogar jeder Mensch?

Was spricht dagegen?

naja...
ist halt meine Meinung :)

mfg Patbem
 

Seewolf_Keller

Aktives Mitglied
mhh ka ob ich hier schonmal gepostet habe oder nicht

ich denke nicht das es gott gibt und wenn es ihn gibt muss er wohl n grausamer sein.

Bei all dem Krieg, Hunger und Krankheiten auf der Welt sollte man meinen, das er mindestens bereits 1xmal auf der Welt aufgetaucht sein sollte um zu sagen "Hey Leute so gehts nicht weiter".
Andererseits könnte man auch sagen, das dies alles eine Prüfung ist und er darauf wartet das wir bereit sind um mit ihm zu reden oder ihn zu verstehen. Vielleicht ist auch unser Leben eine einzige Prüfung in der wir uns immer wieder (leben nach dem tod) beweisen müssen, das wir bereit sind ihm irgendwohin zu folgen oder bereit sind für den Himmel.
 

Seewolf_Keller

Aktives Mitglied
wenn man es so sieht dann schon, obwohl der mensch an sich bereits grausam ist. Wenns darum geht irgendwas zu erfinden mit dennen man andeen weh tun kann, dann war der mensch bei dieser sache noch nie erfinderischer.
 

noiZ

Benutzer
Wenn man GOTT als etwas von UNS SELBST unabhängiges definiert, als etwas, das von uns getrennt ist und ohne Wechselwirkung mit Allem existiert, gibt es ihn in der Tat nicht, denn alles hängt miteinander zusammen. ALLES IST EINS!

Die " 'Logik' normaler Menschen" geht im wesentlichen hiervon aus:

A == A; A != B

Ein Grundsatz ihrer Wahrnehmung und ihres Denkens, den sie einfach so akzeptieren und nicht weiter nachfragen, was dazu geführt hat, dass sich ihre wahrgenommene Welt gerade nach diesem Logik-Axiom aufbaut. Für sie ist es das EINZIG WAHRE Axiom.

Jetzt denkst du, lieber Leser/lieber Leserin, dass ich dir gleich erzählen werde, dass dieses besagte Logik-Axiom nicht wahr ist...FALSCH! Du solltest wirklich nicht immer so vorschnell UrTEILEN (merke dir dieses Wort :) )

Das genannte Axiom beschreibt tatsächlich ein Gesetz nach dem deine Welt abläuft, deswegen ist es auch unbestreitbar irgendwie wahr! Doch ist es nicht auch bspw. unbestreitbar irgendwie wahr das Drogen glücklich machen? Falls du jetzt denkst, dass ich Drogen verherrlichen will, muss ich dich leider schon wieder ent-täuschen (=des-illusionieren) Drogen sind mir "Jacke wie Hose" J.

Drogen machen glücklich.
Drogen machen unglücklich.

Ein Widerspruch ist das! Und trotzdem ist beides in gleichem Maße wahr! (Falls du bspw. Neurologe bist wirst du diese 3 letzten Sätze sogar nicht nur empirisch, sonder auch "wissenschaftlich" nachvollziehen können. :) )

Was hat das mit A = A; A != B zu tun? Nun...die Behauptung, dass dieses Axiom die ganze Wahrheit über die Logik des Universums beschreibt, ist in vielerlei Hinsicht genauso, wie die Behauptung "Drogen machen (nur) glücklich."...allein schon deswegen weil beide Behauptungen dich "auf lange Sicht" unglücklich machen, falls du sie als "Komplettwahrheiten" betrachtest...seid wann können Elektronen ohne Protonen und Hitze ohne Kälte existieren?

Und, was denkst du wirst du als nächstes Lesen? Was "fehlt" jetzt noch in "meinem Vortrag"?

A = B

Wie, unlogisch? Es gibt Ahornblätter (A) und es gibt Ahornbäume (B). Zwei unterschiedliche Wörter mit unterschiedlichem Bedeutungsumfängen...und trotzdem ist das Ahornblatt teil des Ahornbaumes sein...ach Moment hab ich vergessen, HerrFrau LeserIn, du bist ja ein(e) ganz Schlaue(r)...Du weißt natürlich, dass es sich hier speziell beim "Blatt" um eine modellhafte Vorstellung handelt, die nur einen Teil des Ganzen beschreibt (genau wie das Wort "DU") und wirst mir mit Sicherheit ein Gegenbeispiel nennen können, bei dem A und B definitiv unterschiedlich sind ( Bspw. Baum != Flasche)...aber habe ich jemals behauptet, dass das nicht wahr ist? Wo?! Wann?! Wie?

Zeig mir einen Menschen (A) oder ein Objekt (B) (oder noch besser ein Wort (A)!), welches du beschreiben kannst, ohne andere Worte (B) zu benutzen, die es definieren!

Zeig mir einen GOTT, der ohne dich existieren kann oder beweise mir, dass DU ohne GOTT existierst.

A == A; A != B; A = B
 

Biank

Neuer Benutzer
Tja, wenn ich anfange ne Bilanz zusammenzustellen, was ich in nächster Zeit alles lesen will, kommen mir fast die Tränen. Danke aber trotzdem. Irgendwann werde ich mir dafür Zeit machen.
 

noiZ

Benutzer
Ey, dass hab ich selber verfasst!!!! :D Ok der Stil ist von Holofeeling abgeguckt, aber es is von mir ja!! :D

Es hat mich mindestens ne halbe Stunde gekostet, dass alles so fein säuberlich zu formulieren^^ Besonders stolz bin ich auf den " 'Jacke wie Hose' J "-Satz^^ (Wer Holofeeling liest, wird irgendwann verstehen wieso :) )

Die Sache ist die, dass meine rhetorischen Fähigkeiten ein wichtiger Grundbaustein meines Selbstbewusstseins sind...wenn ich was kann, dann ist es rumfaseln, bitte nehmt mir das nicht weg :p


Außerdem habe ich ein paar Beiträge vorher eine "Quellenangabe" gemacht! Anscheinend wurde sie überlesen...
 
G

Gast6119

Guest
Ja, wir werden alle sterben, und dann?

Ich glaube an Gott, Jesus und den Heiligen Geist. Und das die Bibel zwar von Menschen geschrieben wurde, aber von Gott eingegeben. Darum glaube ich auch, dass alle Menschen nach dem Tot die Ewigkeit (man beachte:ewig) entweder im Himmel oder in der Hölle verbringen.

Es gibt nur 2 Möglichkeiten: Es gibt Gott (und somit Jesus, heiliger Geist, Himmel, Hölle), oder es gibt das alles nicht, und nachdem wir gestorben sind ist alles vorbei. Ok, wenn dann alles vorbei ist, habe ich im jetzigen Lebens auch nichts versäumt. Ganz im Gegenteil. Mit geht es mit Glauben besser. Aber wenn die Zweifler/Nichtgläubigen falsch liegen... Ich möchte nicht in eurer Haut stecken.
 
G

Gast6119

Guest
Der Thread heißt doch: Gibt es Gott? Wir reden doch hier nicht von anderen (angeblichen) Göttern. Wenn die Überschrift z.B. "Gibt es Buddha?" hätte ich anderes geschrieben.

Richtig. Zweifler und Nichtgläubige kommen nicht in den Himmel. In der Bibel steht (Joh. 14,9) Jesus sprach: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Bedeutet in Kurzform: Jesus ist der Weg zum Vater, Gott, in den Himmel, zum ewigen Leben.
 

Joaquin

Administrator
Teammitglied
So würde es bedeuten, dass all jene die unschuldig sind, aber im Leben nie die Möglichkeit hatten an Gott und Jesus zu glauben, nicht in den Himmel kommen können. Wie viele Kleinkinder und Babys würden demnach die Hölle überfluten? Kein schöner Glaube wenn man die Bibel so auslegt wie du in diesem Beispiel.
 

Sonnenschein

Moderator
Teammitglied
Gottes Beziehung zu Kindern .Kinder haben vor Gott eine besondere Stellung.
Kinder haben einen besonderen Status, weil sie nicht bewusst sündigen oder sich ihrer Taten nicht bewusst sind.

Alle Kinder seien gerettet und erwählt.
Kinder könnten nicht bestraft werden, weil sie selbst noch keine aktuelle Sünde begangen hätten.

Die biblischen Aussagen über das Heil von Kindern sind leider nicht so konkret, wie man sich das gerne wünschen würde.
Trotzdem kann man wohl gesichert sagen: Verstorbene Kinder sind gerettet. Nimmt man alle Aussagen der Bibel zu diesem Thema zusammen, dann deutet es darauf, dass Kinder unabhängig 1. von ihren Eltern, 2. ihres sündigen Zustandes, 3. der Taufe oder 4. ihres Glaubens gerettet sind.

lese hier..Kommen Kinder in den Himmel? | Bibelbund


Ein weiteres Argument ist: Kinder hätten eine relative Unschuld vor Gott. Die Bibel zeige, dass Kinder bis zu einem bestimmten Alter moralisch nicht verantwortlich seien ( Röm 9,11).Römer 9 - Elberfelder Bibel :: BibleServer

Die Errettung von Kindern wird aus der Hand des Menschen in Gottes Hand gelegt.



Lg.Malgosia
 
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