Brauchen wir bei der Bundestagswahl 2013 einen Regierungwechsel ?

Brauchen wir einen Weschsel der Regierung ?

  • Ja, unbedingt. Rot/Grün ist besser für unser Land

    Stimmen: 3 50,0%
  • Nein, Merkel muß bleiben

    Stimmen: 2 33,3%
  • Ist mir total egal, ich wähle sowieso nicht

    Stimmen: 1 16,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    6

Lucas

Aktives Mitglied
Ich sage ja, denn Schwarz/Gelb hat abgewirschaftet und besonders die FDP ist eine Partei die unseren Land nicht gut tut.
Die Union (besonders die Bundeskanzlerin) spricht ja vor Wahlen immer von ihren bevorzugten Koalitionspartner FDP.
Ist das eigentlich wegen der angestrebten Politik der FDP, oder weil das immer der wesentlich kleinere Partner ist?
Wäre nicht auch die SPD für die Union attraktiv, wenn man jetzt mal die Gewichtung unberücksichtigt läßt?
 

Der müde Joe

Aktives Mitglied
Im Grunde stellt sich fast die Frage, ob ein Land überhaupt eine Regierung braucht. Nehmen wir Italien, da ist praktisch immer Wahlkampf und es ist schon wirklich hart, wenn man überlegt, was es da in den vergangenen Jahrzehnten für Regierungen gegeben hat, von "Regenbogen-Koalitionen" mit fünf und mehr Parteien über das gesamte politische Spektrum über Andreotti, den alten Mafioso oder Berlusconi, den Kasper... Aber auch Deutschland oder Österreich kennen große Koalitionen, wo sich die Regierung gegenseitig gleichzeitig die Opposition macht oder der Status quo, wo praktisch nichts voran geht (außer den Dingen, die man eigentlich gar nicht wollte und wogegen die Regierungsparteien schon fast traditionell waren, bspw. Abschaffung der Wehrpflicht, Atomausstieg; das aber so dilettantisch, wie überhaupt nur möglich).

Um die Frage zu beantworten: Ja, das tut dringend Not! Und hoffentlich endet es nicht wieder mit einer großen Koalition...
 
G

Gast4188

Guest
Ich glaube das die Frau Merkel ihre Sache schon gut macht. Die anderen könnten es auch nicht besser!
Ja, da hast du recht - sie hat von den vielen Nutzlosgipfeln immer wieder nach Hause gefunden :wuetend:

Und hoffentlich endet es nicht wieder mit einer großen Koalition...
Ja, worin denn sonst? In Rot/Grün etwa mit Claudia Roth als Außenministerin? :nerven:
Oder hoffen wir auf AfD oder die Piraten? :freuen:
 

Eclair

Aktives Mitglied
Ja, da hast du recht - sie hat von den vielen Nutzlosgipfeln immer wieder nach Hause gefunden :wuetend:



Ja, worin denn sonst? In Rot/Grün etwa mit Claudia Roth als Außenministerin? :nerven:
Oder hoffen wir auf AfD oder die Piraten? :freuen:
Die Piraten erledigen sich von selbst und die Grünen haben mit Sicherheit gute Leute. Was sollen wir von Westerwelle halten, ich denke nicht viel.
 

Der müde Joe

Aktives Mitglied
Ich denke auch, Westerwelle hat die Meßlatte so niedrig gelegt, daß man sie kaum noch reißen kann, es sei denn, man stolpert darüber. Und ich darf mal an Joschka Fischer erinnern, der vielleicht auch nicht die klassische Außenministerbiografie hat, seine Sache aber anerkanntermaßen sehr gut gemacht hat. Darüber mache ich mir die geringsten Sorgen.

Und ja, auf AfD kann man doch gut hoffen, könnte der Union ein paar entscheidende Stimmen abnehmen. Die Piraten nehme ich nicht mehr ernst, jedenfalls solange nicht, bis sie erkennbar eine Linie haben.

Ganz ehrlich, und ich sage das nicht leicht hin und mit ein bißchen Bauchschmerzen dabei, aber wenn ich alles abwäge, würde ich eine rot-rot-grüne Koalition einer rot-schwarzen mittlerweile vorziehen.
 
G

Gast4188

Guest
Ein wenig Poesie im Wahlkampf :rolleyes:

A Rose Called Angie

Sah ein Knab ein Röslein steh'n.
Nein, ich wollte dich nicht brechen,
doch du tatst mich blutig stechen.
Wofür wolltest du dich rächen,
Röslein, jung und morgenschön?

Du die Rose, ich der Knabe,
der im Internet dich pflückte.
Eine virtuell Entrückte,
die mich derart gleich entzückte,
dass ich sie geordert habe.

War's dein Name, der erglühet
gleich das Herz mir loh und lichter?
"Angie" nannte dich der Züchter,
denn zu ehren war erpicht er
die, die uns seit Jahren blühet.

"Cremefarben, leicht Aprikose,
Blüten duftend, wohlgeformte,
starkbuschig, kräftig verdornte,
garantiert EU-genormte,
bis zum Frost blüht diese Rose."

Um mit dir ganz zu verduften,
gab so manchen Euro-Schein ich.
Als ich buddelte dann ein dich,
blutete bald wie ein Schwein ich.
Du lässt bluten, die da schuften.

Ahntest du, dass der treulose
Kerl schon längst wollt' mit dir brechen?
Nein, du lässt dich nicht ausstechen.
Und um dich an mir zu rächen,
blühst du mir nun als Neurose.

Buchholzens WochenSchauer - Nummer 509
 

Fortuna

Moderator
Was wäre denn nach einem Regierungswechsel anders? Ich sehe derzeit keine brauchbare Alternative. Mich treiben die Volksparteien von dannen. Die einzige, der ich noch etwas abnehme, ist Sarah Wagenknecht.
 
G

Gast4188

Guest
Na ja, es gibt noch ein paar mehr, denen ich was abnehme. Ich nehme der Merkel ab dieses Land an die Banken zu verscheuern, de Maizière nehme ich ab keine Ahnung zu haben und dafür andere hinzuhängen, Rösler nehme ich ab in jedem Kindergarten eine gute Figur unter den Dreijährigen zu machen, Steinbrück nehme ich ab kein Fettnäpfchen auslassen zu wollen, Trittin nehme ich ab weiterhin arrogant, oberlehrerhaft und ahnungslos daherzureden und so weiter, und so weiter, und so weiter, und so weiter, und so weiter, und so weiter........ :confused:
 

Der müde Joe

Aktives Mitglied
Das kann man so eigentlich nicht unkommentiert stehen lassen. Frau Merkel macht ihre Sache nicht gut, sie macht nur wenig Fehler. Das liegt in erster Linie daran, daß sie überhaupt sehr wenig macht und wenn sie sich doch zu etwas entschließt, schickt sie jemand anderen vor. Wird es ein Erfolg, läßt sie sich und ihre Regierung feiern (sogar wenn nachweislich die Vorgängerregierung die entscheidenden Weichen gestellt hat), geht es in die Hose, wird der verantwortliche in die Wüste geschickt.

Die Beurteilung "sie macht ihre Sache sehr gut" kann man eigentlich nur vergeben, wenn man die schauspielerische Leistung bewerten will. Was Peer Steinbrück angeht, ist mangelnder Erfolg und vor allem seine mangelnde Beliebtheit kaum nachzuvollziehen. Angeblich wollen die Wähler doch immer jemanden, der die Dinge beim Namen nennt und deutliche Worte findet. Herr Steinbrück tut dies sogar mit geschliffener Rhetorik und einem feinen Sinn für Humor. Aber anscheinend will der Wähler in Wirklichkeit doch lieber in den Schlaf gewiegt werden. Die SPD hätte es wissen müssen, schließlich erging es ihr schon zu Kohls Zeiten nicht besser, als sie realistisch auf die vereinigungsbedingten Mehrbelastungen hingewiesen hat- wer mag auch schon gern an den Kater denken, wenn er gerade so schön am Feiern ist.- Aber die Rechnung kommt, garantiert.
 
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