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Ergebnis 1 bis 7 von 7

Thema: Wer Arm ist wird eher Dick

  1. #1
    Administrator Avatar von Joaquin
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    Ort
    Kassel, Germany
    Beiträge
    1.241

    Wer Arm ist wird eher Dick

    Man weiß es ja, wer Fitt und Agil ist, der setzt kein Fett an. Nur wer träge und Faul ist, der wird mit der Zeit Fett. So im Allgemeinen kann man dies zwar nicht erzählen, aber im Kern beinhaltet diese Aussage schon viel wahres.

    Eine im englischem Journal BMC Public Health veröffentlichte Studie belegt, dass Armut Dick macht. Insgesamt wurden für diese Studie 9000 Menschen und ihre finanzielle Situation untersucht, und dazu ihr Körpergewicht. Bei den Befragten waren 949 Menschen dabei, die verschuldet waren.

    Das Ergebnis dieser Studie ergab, dass von den mit Schulden behafteten Menschen, knapp ein Viertel , also 25 Prozent übergewichtig war. Bei der Gruppe die nicht verschuldet war, lag der Prozentsatz an Übergewichtigen bei nur 11 Prozent. Damit ist das Risiko übergewichtig zu werden doppelt so hoch, wenn man sich überschuldet, als wenn dies nicht der Fall ist.

    Als Gründe wurden hier teure Preise für gesunde Lebensmittel genannt, fehlendes Wissen über gesunde Ernährung und natürlich die psychische und soziale Belastung die zahlreiche in dieser Situation zur Untätigkeit zwingen, die sie auch in ihrer Freizeit fortsetzen und dort auch nicht mehr ausreichend bewegen.

    So werden arme Menschen auch oft zu so genannten Couchpotatos, die sich ungesund aus energiereichen Süßigkeiten und Chips ernähren, anstatt Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Oft genug führt sie ihre Situation auch zum Frustessen.

  2. #2
    Cinderella
    Gast
    Tja, mit den so genannten Studien habe ich sowieso meine Probleme. Nicht selten werden diese genau so schnell wieder verworfen, oder korrigiert wie sie erstellt werden.
    Es gibt viele dicke Zeitgenossen, das stimmt ... aber ich denke dass bei manchen auch die Gene dafür verantwortlich sind.
    Denn es gibt auch Menschen, die futtern den ganzen Tag und nehmen trotzdem kein Gramm zu.

  3. #3
    Zeigt Interesse am Plaudern Avatar von Simone
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    22
    Aber wieviel Prozent der Dicken haben wirklich einen genetischen Defekt, der für ihre Fettleibigkeit verantwortllich ist? Ich finde viele Dicke schieben auch allzu gerne ihren Zustand anderen Dingen zu und verdrängen das Problem somit.

    Wenn ich aber sehen wieviel Kleinkinder schon zu McDonalds mitgeschleppt werden, weil die Eltern nicht vernünftig kochen wollen/können, dann weiß man schon wo die zukünftigen Dicken herangezüchtet werden.

  4. #4
    Zeigt Interesse am Plaudern Avatar von bürofritze
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    Andererseits gibt es heutzutage auch sehr ausgewogene Fertigkost. Ich koche auch eigentlich so gut wie gar nicht. Trotzdem achte ich darauf, dass ich nicht jeden Tag Fleischgerichte esse oder Pommes, sondern eben auch mal Gemüseeintopf, Nudelpfanne, Salate...je nachdem. Es gibt ja auch tolle Tiefkühlgerichte, (so einfache Schalenferitiggerichte mag ich nicht so). Meistens gehe ich in der Kantine essen, da gibt es ausgewogene Komplettmenüs.

  5. #5
    Administrator Avatar von Joaquin
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    Kassel, Germany
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    1.241
    Ich finde es auch je nach Situation schwer die Zeit zum Einkaufen, Zubereiten und Kochen zu finden. Da landet schnell mal eine gekaufte Tiefkühlpizza im Ofen oder man macht einen Abstecher zum nächsten Drive-In.
    Gruß,
    Joaquín

  6. #6
    Zeigt Interesse am Plaudern Avatar von bürofritze
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    Exakt so isses. Wer hat heutzutage denn noch Lust, sich erstmal ne halbe Stunde in 'ne verqualmte Küche zu stellen, wenn es um die Ecke alles fix und fertig gibt? Ist wohl auch auf andere Weise eine Zeitfrage - vor 100 Jahren kaum denkbar, heute selbstverständlich.

  7. #7
    Administrator Avatar von Joaquin
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    Kassel, Germany
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    1.241
    Kochen ist schon eine feine Sache und wenn man es richtig macht, dann spart man damit sogar viel Geld. Das Problem ist nur, bei einem Einpersonenhaushalt wird es problematisch, da man hier größere Portionen kochen muss, damit es sich lohnt. So muss man dann das gekochte wiederum einfrieren um es an anderen Tagen wieder aufzuwärmen, bzw. auf zu kochen.

    So gewöhnt man sich im Einzelhaushalt an das nicht- bzw. wenig-Kochen und behält diese Angewohnheit auch bei, wenn man mit dem/der Partner(in) zusammengezogen ist.

    Aber auch wenn ich auf FastFood stehe, kann ich jedem nur empfehlen, auch mal zu kochen. Es lohnt sich geschmacklich und wenn man es richtig macht, dann kann man damit sogar richtig Geld sparen. Wenn man es zu zweit oder mit mehr Leuten macht, kann man dabei sogar viel Spaß haben oder sich auch richtig in die Wolle kriegen
    Gruß,
    Joaquín

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